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Mercosur-Abkommen: Chancen für die regionale Wirtschaft
© Steffen Böttcher
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Mercosur-Abkommen: Chancen für die regionale Wirtschaft

Das Mercosur-Abkommen schafft eine der größten Freihandelszonen der Welt. Es bietet enorme Chancen für die Wirtschaft im Märkischen Kreis und Südwestfalen.


Veröffentlicht: Freitag, 09.01.2026 14:58

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Chancen für die Wirtschaft im Märkischen Kreis

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Die EU-Staaten haben am 09.01.2026 dem Abschluss des Mercosur-Freihandelsabkommens mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay zugestimmt. Dieses Abkommen schafft eine der größten Freihandelszonen der Welt mit über 720 Millionen Menschen und bietet enorme wirtschaftliche Chancen.

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Vorteile für die regionale Wirtschaft

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Paul Ziemiak, heimischer CDU-Bundestagsabgeordneter, begrüßt das Abkommen und betont die positiven Auswirkungen auf die Wirtschaft im Märkischen Kreis. Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen kann das Abkommen nun endlich unterzeichnet werden. Der geplante Abbau von Zöllen und Handelsbarrieren zwischen der EU und den Mercosur-Staaten ist besonders für die Autoindustrie und den Maschinenbau von großer Bedeutung.

Auch die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer (SIHK) sieht das Abkommen als entscheidend für die exportorientierte Wirtschaft in Südwestfalen. Frank Herrmann, Außenhandelsexperte der SIHK Hagen, fordert eine zügige Ratifizierung im EU-Parlament und betont, dass die EU die Chance nutzen muss, sich enger mit den Mercosur-Staaten zu verbinden. Dabei sollen die hohen EU-Verbraucherschutz- und Sicherheitsstandards gewahrt bleiben.

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Wirtschaftliche Perspektiven

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Laut EU-Kommission könnten die jährlichen EU-Exporte in die Mercosur-Region durch das Abkommen um bis zu 39 Prozent steigen. Dies könnte 440.000 neue Jobs in der EU schaffen. Aktuell exportieren 12.500 deutsche Unternehmen in die Region, von denen 72 Prozent kleine und mittlere Betriebe sind. Für fast alle Waren, die zwischen der EU und den Mercosur-Staaten gehandelt werden, sollen Zölle abgeschafft werden.

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