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Menden: Rat entscheidet über Investitionen und Hönnetreff
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Menden: Rat entscheidet über Investitionen und Hönnetreff

Der Mendener Stadtrat entscheidet heute (28.09.) über 21 Millionen Euro für Schulen, Straßen und Sport - und darüber, ob der Hönnetreff seinen Betrieb aufrechterhalten kann.

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Hönnetreff: 92.000 Euro sollen den Betrieb retten

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Der Hönnetreff am Neumarkt 5 ist ein Bürgerhaus und Begegnungsort für alle Menschen in Menden. Betrieben wird er von der Gemeinnützigen Bürgergenossenschaft Menden eG. Heute entscheidet der Stadtrat, ob die Genossenschaft einen überplanmäßigen Betriebszuschuss von 92.000 Euro erhält. Sowohl die Genossenschaft selbst als auch ihre Tochtergesellschaft Biströ gGmbH stecken in einem finanziellen Engpass. Die Biströ gGmbH betreibt das Bistro im Hönnetreff. Weil die Küche dort erst im September 2026 in Betrieb ging, konnten über Monate keine vollständigen Einnahmen erzielt werden - während die Personalkosten bereits liefen. Hinzu kommen Kostensteigerungen und weitere Räume, die bisher noch nicht vermietet werden konnten.

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Hönnetreff Menden in Not: Stadt soll außerplanmäßig helfen

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Laut Sitzungsvorlage fehlen der Bürgergenossenschaft bis Jahresende rund 45.500 Euro. Zusammen mit dem Zuschuss für die Biströ gGmbH ergibt sich ein Gesamtbedarf von 92.000 Euro. Ohne die Zahlung könnte der Betrieb des Hönnetreffs laut Verwaltung schon im November 2026 nicht mehr gewährleistet werden. Die Mehrkosten sollen den Stadthaushalt aber nicht zusätzlich belasten: Die Stadt Menden erhält vom Land NRW nicht eingeplante Bundesmittel für kommunale Altschulden in Höhe von rund 544.000 Euro.

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21 Millionen Euro für Schulen, Straßen und Sport in Menden

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Ebenfalls auf der Tagesordnung steht die Verwendung von Fördermitteln aus dem NRW-Infrastrukturgesetz 2025 bis 2036. Der Landtag NRW hatte das Gesetz im Dezember 2025 verabschiedet. Es regelt die Verteilung von Bundesmitteln aus dem Sondervermögen Infrastruktur. NRW stellt den Kommunen daraus insgesamt zehn Milliarden Euro bereit. Für die Stadt Menden steht laut Förderbescheid ein Budget von rund 21,4 Millionen Euro zur Verfügung. Der Beschlussvorschlag sieht vor, davon zunächst rund 20,8 Millionen Euro für konkrete Maßnahmen einzusetzen. Den größten Posten bilden zwei Schulen: Die Josefschule Lendringsen und die Josefschule Menden sollen jeweils vier Millionen Euro erhalten - unter anderem für die Erweiterung der Offenen Ganztagsschule und die Heizungsanlage. Fünf Millionen Euro sind für die Brücke Heimkerweg vorgesehen. Weitere Mittel fließen in die Wärmeversorgung der Realschule Menden, einen neuen Kreisverkehr an der Provinzialstraße, die Entwässerung des Gewerbegebiets Hämmer sowie die energetische Sanierung einer Sporthalle. Die Mittel müssen bis 2036 beantragt und bis 2042 vollständig abgeschlossen sein. Mindestens ein Drittel soll bis Ende 2029 gebunden sein. Über einen möglichen Restbetrag entscheidet der Rat zu einem späteren Zeitpunkt.

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