
Karneval in Menden: Hoppeditz-Statue zum Jubiläum
In Menden ist der Karneval in diesem Jahr besonders festlich gestartet. Anlässlich des 750-jährigen Stadtjubiläums hat der Karnevals- und Förderverein der Stadt eine Hoppeditz-Statue gestiftet. Die neue Statue wurde feierlich am Ortseingang enthüllt und ist ab sofort ein sichtbares Zeichen für die närrische Zeit in Menden. Mit dieser Aktion unterstreicht die Stadt ihre Rolle als Karnevals-Hochburg im Märkischen Kreis.
Altweiberfastnacht bringt Jecken in Stimmung
Am Donnerstag steht die Altweiberfastnacht im Mittelpunkt des närrischen Treibens. In Menden und im gesamten Märkischen Kreis sind die Jecken los und sorgen für ausgelassene Stimmung. Die Tradition des Karnevals wird hier mit viel Herzblut gepflegt und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Besonders die Enthüllung der Hoppeditz-Statue sorgt in diesem Jahr für Gesprächsstoff und Begeisterung.
Hoppeditz als Symbolfigur des Mendener Karnevals
Der Hoppeditz ist im Karneval eine zentrale Symbolfigur und verkörpert den Beginn der närrischen Zeit. Sein Name verrät schon einiges: „Hoppe“ steht für hüpfen, „Ditz“ für Knirps – und genauso benimmt er sich auch: immer in Bewegung, immer ein bisschen übermütig, aber einfach zum Liebhaben. Die Wurzeln des Hoppeditz reichen weit zurück: Damals zogen die Menschen mit Strohpuppen durch die Dörfer, um den Winter zu „verbrennen“. Mit der Christianisierung wurde daraus später die Fastnacht – das große Feiern, bevor das Fasten begann. Auch in Menden erwacht der Hoppeditz traditionell am 11.11. und begleitet die Jecken durch die Karnevalssaison. Mit Aschermittwoch endet das bunte Treiben, und der Hoppeditz verabschiedet sich bis zum nächsten Jahr. Die neue Statue am Mühlenteich erinnert nun dauerhaft an diese lebendige Tradition und das besondere Jubiläum der Stadt.