
Menden: Trockenheit belastet Straßenbäume
Die vergangenen Wochen haben den Straßenbäumen in Menden laut Stadt stark zugesetzt. Zwar hat es zwischenzeitlich immer wieder geregnet, doch die Niederschläge reichen demnach nicht aus, um den ausgetrockneten Boden nachhaltig zu durchfeuchten. Ein Teil des Wassers verdunstet bereits an der Oberfläche. Anderes Wasser kommt nach Angaben der Stadt gar nicht erst bis in den Wurzelbereich der Bäume. Vor allem in längeren Trockenphasen wird die Belastung für das Stadtgrün damit immer größer.
MBB setzt auf Hilfe aus der Nachbarschaft
Der Mendener Baubetrieb, kurz MBB, bewässert die Straßenbäume im gesamten Stadtgebiet nach Angaben der Stadt regelmäßig. Besonders junge Bäume werden dabei intensiv versorgt. Gleichzeitig gibt es in Menden viele Standorte, die nicht jeden Tag oder gleichzeitig angefahren werden können. Deshalb bittet der MBB Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung. Wer die Möglichkeit hat, soll den Straßenbaum vor der eigenen Haustür gelegentlich mit einem Eimer Wasser versorgen.
So können Bürger in Menden direkt helfen
Nach Angaben der Stadt ist es am wirksamsten, das Wasser langsam und möglichst direkt im Wurzelbereich zu gießen. So kann es besser in den Boden einsickern und die Wurzeln erreichen. Empfohlen werden dafür vor allem die frühen Morgenstunden oder der späte Abend. Dann verdunstet weniger Wasser als in der Mittagshitze. Schon mit wenig Aufwand kann so ein Beitrag geleistet werden, damit die Straßenbäume gesund bleiben.
Warum die Bäume für Menden wichtig sind
Straßenbäume prägen nicht nur das Stadtbild in Menden. Sie spenden Schatten, können die Luft kühlen und tragen dazu bei, dass Wohngebiete auch an heißen Tagen angenehmer bleiben. Nach Angaben der Stadt hilft deshalb jeder kleine Beitrag, das Stadtgrün besser durch den Sommer zu bringen. Der MBB bedankt sich bereits jetzt bei allen, die mithelfen. Viele kleine Unterstützungen können zusammen einen spürbaren Unterschied machen