
Ruhrverband blickt zufrieden auf 2023
Der Ruhrverband, der unter anderem für die Versetalsperre zwischen Lüdenscheid und Herscheid zuständig ist, blickt mit einem guten Gefühl auf das zu Ende gehende Jahr. Das ist das Ergebnis der Ruhrverbands-Versammlung in Essen. Demnach erfreulich waren die häufigen Regenfälle in diesem Jahr, das nach 14 Jahren erstmals wieder mit einem Niederschlagsüberschuss zu Ende geht. Allerdings kann ein regenreiches Jahr die vielen zu trockenen Jahre davor nicht ausgleichen Damit bleibt die Anpassung an den menschengemachten Klimawandel eine der größten Herausforderungen, ebenso wie die aktuell hohen Baukosten, heißt es.
Ruhrverband will und muss investieren
In Zukunft will und muss der Ruhrverband trotz der hohen Baukosten weiter in seine Anlangen investieren. Das liegt zum einen am Sanierungsbedarf. Zum anderen kommen neue gesetzliche Anforderungen hinzu: Etwa mit der überarbeiteten Kommunalabwasserrichtlinie, der das EU-Parlament in erster Lesung zugestimmt hat. Sie bedeutet voraussichtlich erhebliche Verschärfungen bei den Grenzwerten für die Nährstoff- und Spurenstoffelimination aus dem Abwasser, heißt es vom Ruhrverband. Um diese zu erfüllen, sind laut Verband umfangreiche Investitionen notwendig.