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Mehr Geld für Gastro-Beschäftigte im MK
© NGG/Tobias Seifert
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Mehr Geld für Gastro-Beschäftigte im MK

Gute Nachrichten für viele Beschäftigte im Märkischen Kreis: In der Gastronomie und Hotellerie steigen ab Oktober die Löhne. Nach Angaben der NGG profitieren davon mehr als 4.070 Menschen in Cafés, Restaurants, Gaststätten und Hotels.

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4.000 Gastro-Beschäftigte im MK mit Lohnplus

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Wer im Märkischen Kreis in einem Café, Restaurant, Hotel oder einer Gaststätte arbeitet, bekommt ab Oktober mehr Geld. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, kurz NGG, hin. Nach ihren Angaben steigen die Löhne in der Gastronomie zunächst um 2,2 Prozent. Für Beschäftigte in Vollzeit bedeutet das laut NGG im Schnitt gut 60 Euro mehr im Monat. Betroffen sind nach Gewerkschaftsangaben rund 4.070 Menschen in der Hotellerie und Gastronomie im Märkischen Kreis.

„Von der Köchin bis zum Kellner und von der Rezeptionistin bis zum Barkeeper haben Gastro-Beschäftigte mit einem Vollzeitjob damit ab sofort gut 60 Euro mehr im Portemonnaie.“ - Isabell Mura, NGG Südwestfalen.
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Weitere Lohnschritte in den nächsten Jahren

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Nach Angaben der NGG bleibt es nicht bei der ersten Erhöhung. Die Löhne sollen demnach jeweils im Januar der kommenden beiden Jahre erneut steigen. Am Ende liege das Plus laut Gewerkschaft bei mehr als 7 Prozent. Das entspreche einem monatlichen Zuwachs von mehr als 195 Euro. Die NGG sieht darin auch eine spürbare Entlastung für die Beschäftigten im Gastgewerbe im Märkischen Kreis.

„Jeweils zum Januar gibt es im nächsten und übernächsten Jahr noch einmal mehr Geld. Am Ende werden Beschäftigte der Hotellerie und Gastronomie im Märkischen Kreis über 7 Prozent und damit mehr als 195 Euro zusätzlich pro Monat verdienen.“ - Isabell Mura, Geschäftsführerin der NGG Südwestfalen.
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Auch Azubis im Märkischen Kreis profitieren

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Auch Auszubildende in der Branche bekommen nach Angaben der NGG ab diesem Monat mehr Geld. Die Ausbildungsvergütung steigt demnach zunächst um 20 Euro. Zusätzlich ist für August kommenden Jahres eine weitere Erhöhung vorgesehen. Laut NGG bekommt eine angehende Servicekraft im dritten Ausbildungsjahr dann 1.440 Euro im Monat.

„Dann geht eine angehende Servicekraft im dritten Ausbildungsjahr mit 1.440 Euro pro Monat nach Hause. Vergleicht man das mit anderen Branchen, dann rangieren Gastro-Auszubildende im oberen Drittel.“ - Isabell Mura, Geschäftsführerin der NGG Südwestfalen.
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Hintergrund zur Gastro-Steuer

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Die NGG verweist in dem Zusammenhang auch auf die Mehrwertsteuer im Gastgewerbe. Diese sei bereits zu Jahresbeginn auf den reduzierten Satz von 7 Prozent gesenkt worden. Nach Darstellung der Gewerkschaft kommt ein Teil dieser Entlastung nun auch bei den Beschäftigten an. Die Aussagen zur steuerlichen Entlastung stammen von der NGG.

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