Anzeige
Mehr Fehltage wegen Alkohol im Märkischen Kreis
© AOK
Teilen:

Mehr Fehltage wegen Alkohol im Märkischen Kreis

Im Märkischen Kreis fallen mehr Arbeitnehmer wegen Alkoholproblemen aus. Nach Angaben der AOK NordWest gingen im vergangenen Jahr allein bei AOK-Versicherten mehr als 4.100 Arbeitstage verloren.

Veröffentlicht:

Anzeige

Mehr Ausfälle im Märkischen Kreis

Anzeige

Alkoholprobleme haben im Märkischen Kreis im vergangenen Jahr für mehr Fehltage am Arbeitsplatz gesorgt. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest hervor. Demnach gingen der heimischen Wirtschaft allein bei AOK-Versicherten 4.106 Arbeitstage verloren. Im Jahr davor waren es noch 3.383 Fehltage. Damit ist die Zahl der Ausfalltage im Jahresvergleich deutlich gestiegen.

Anzeige

AOK sieht hohe Dunkelziffer

Anzeige

Nach Einschätzung der AOK liegt die tatsächliche Zahl vermutlich noch höher. Der Grund ist, dass Alkoholprobleme nicht immer direkt als solche erfasst werden. Stattdessen stehen in vielen Fällen allgemeine Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Magenprobleme in den Unterlagen. Dadurch bleibt ein Teil der Folgen von Alkoholkonsum statistisch im Hintergrund. Für die regionale Wirtschaft bedeutet das nach Angaben der Krankenkasse einen spürbaren Verlust an Arbeitskraft. „Das Trinken von Alkohol ist in unserer Gesellschaft fest verankert. Was viele als harmlosen Genuss abtun, kann jedoch gefährlich werden. Denn der regelmäßige Alkoholkonsum ist einer der wesentlichen Risikofaktoren für zahlreiche chronische Krankheiten." - Dirk Schneider, AOK-Serviceregionsleiter.

Anzeige

Gesundheitliche Risiken durch Alkohol

Anzeige

Die AOK weist darauf hin, dass regelmäßiger Alkoholkonsum oft unterschätzt wird. Nach Angaben der Krankenkasse kann schon eine Zeit ohne Alkohol positive Folgen für Körper und Psyche haben. Davon profitieren unter anderem das Herz-Kreislauf-System, der Magen und die Leber. Auch Schlaf, Blutdruck, Konzentration und Körpergewicht können sich verbessern. Zudem wird nach Angaben der AOK das Immunsystem gestärkt und das Risiko für bestimmte Krankheiten gesenkt.

Anzeige

Empfehlung: Alkohol möglichst vermeiden

Anzeige

Die AOK verweist in diesem Zusammenhang auf aktuelle Empfehlungen von Fachstellen. Demnach gibt es keine risikofreie Menge für unbedenklichen Alkoholkonsum. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen empfiehlt deshalb, möglichst ganz auf alkoholische Getränke zu verzichten. Wer dennoch Alkohol trinkt, sollte hohe Mengen vermeiden. Für Kinder, Jugendliche, Schwangere und Stillende gilt nach diesen Empfehlungen, dass sie ganz auf Alkohol verzichten sollten.

Anzeige
Anzeige
Anzeige