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Mehr E-Ladesäulen für Iserlohn in Aussicht
© Radio MK/Lia Staniewski
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Mehr E-Ladesäulen für Iserlohn in Aussicht

In Iserlohn gibt es Rückenwind für den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Nach einer Förderzusage des Landes soll jetzt ein Konzept entstehen, das mehr Ladesäulen im gesamten Stadtgebiet möglich macht.

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Iserlohn plant nächsten Schritt bei Ladesäulen

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Die Linke im Iserlohner Stadtrat begrüßt die Förderzusage des Landes für ein Ladeinfrastrukturkonzept in der Stadt. Nach Angaben der Fraktion war das Thema zuvor auf ihre Initiative hin ausführlich im Umweltausschuss beraten worden. Mit dem Konzept soll der weitere Ausbau von Ladepunkten in Iserlohn künftig systematisch geplant werden. Ziel ist nach Darstellung der Linken eine bedarfsgerechte Versorgung im gesamten Stadtgebiet. Dabei soll also nicht nur geschaut werden, wo heute Ladesäulen fehlen, sondern auch, wie sich der Bedarf in Zukunft entwickelt.

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Öffentliche Ladepunkte in allen Stadtteilen im Blick

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Aus Sicht der Linken ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur ein wichtiger Teil der Energiewende vor Ort. Wenn mehr Menschen auf Elektroautos umsteigen, müsse auch die passende Infrastruktur mitwachsen. Nach Angaben der Fraktion geht es dabei nicht nur um neue AC- und DC-Ladesäulen, sondern auch um die Frage, wie das Stromnetz auf steigende Anforderungen vorbereitet werden kann. Außerdem soll der Ausbau laut Linke mit erneuerbaren Energien zusammengedacht werden. Das geplante Konzept soll deshalb das gesamte Stadtgebiet und alle Stadtteile in den Blick nehmen.

„Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Baustein der Energiewende vor Ort. Wenn immer mehr Menschen auf Elektroautos umsteigen, muss die notwendige Infrastruktur Schritt halten“ - Norbert Lowin, sachkundiger Bürger für die Fraktion Die Linke im Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz.
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Linke betont soziale Seite der Elektromobilität

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Besonders wichtig ist der Fraktion nach eigenen Angaben die soziale Frage beim Laden von Elektroautos. Elektromobilität dürfe nicht davon abhängen, ob jemand ein Eigenheim, eine Garage oder eine private Wallbox besitzt. Gerade Mieterinnen und Mieter seien auf gut erreichbare öffentliche Lademöglichkeiten angewiesen. Deshalb müsse das künftige Konzept auch niedrigschwellige Angebote und eine gute Verteilung der Ladepunkte in den einzelnen Stadtteilen berücksichtigen. Die Linke sieht darin einen wichtigen Punkt, damit Elektromobilität in Iserlohn für möglichst viele Menschen alltagstauglich wird.

„Ein flächendeckendes und bedarfsgerechtes Ladenetz erleichtert den Umstieg auf klimafreundlichere Mobilität und sorgt dafür, dass Elektromobilität nicht zum Privileg wird. Das ist für uns auch eine Frage der sozialen Klimagerechtigkeit.“ - Die Linke Iserlohn.
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Konzeptstudie als Grundlage für weiteren Ausbau

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Die geförderte Konzeptstudie wertet die Linke als Erfolg ihrer politischen Initiative. Die Fraktion kündigt an, den weiteren Prozess konstruktiv begleiten zu wollen. Aus ihrer Sicht soll aus dem Konzept am Ende ein flächendeckendes, sozial gerechtes und zukunftsfähiges Ladenetz für ganz Iserlohn entstehen. Auch bei der Stadt gibt es bereits Überlegungen, den Ausbau künftig gezielter zu steuern.

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