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Mehr Azubis starten im Handwerk Südwestfalen
© Radio MK/Jesse
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Mehr Azubis starten im Handwerk Südwestfalen

Im südwestfälischen Handwerk steigt das Interesse an einer Ausbildung wieder leicht. Zum 1. August 2026 sind rund 1.250 Auszubildende gestartet, gleichzeitig bleiben aber weiter viele Lehrstellen offen.

Veröffentlicht: Montag, 03.08.2026 08:02

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Mehr Ausbildungsverträge in Südwestfalen

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Zum 1. August 2026 haben im Handwerk in Südwestfalen rund 1.250 junge Menschen ihre Ausbildung begonnen. Nach Angaben der Handwerkskammer Südwestfalen ist das ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr. Viele Ausbildungsverträge wurden erneut erst kurz vor dem Start abgeschlossen. Deshalb rechnet die Kammer damit, dass sich der positive Trend in den kommenden Wochen noch weiter zeigen könnte. Die endgültigen Zahlen sollen erst Ende September feststehen, wenn alle Verträge vorliegen.

„Wir wären sehr glücklich, wenn wir diesen positiven Trend halten können.“ - Hendrik Schmitt, Hauptgeschäftsführer der HwK Südwestfalen.
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Viele Lehrstellen sind noch unbesetzt

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Trotz des leichten Anstiegs sucht das Handwerk in Südwestfalen weiterhin dringend Nachwuchs. Auch kurz vor dem Ausbildungsstart sind in fast allen Gewerken noch Ausbildungsplätze frei. Besonders groß ist der Bedarf in den Bereichen Bau, Ausbau, Elektro, Sanitär-Heizung-Klima, Kältetechnik und KFZ. Aber auch Berufe im Friseur- und Lebensmittelhandwerk rücken nach Angaben der Handwerkskammer wieder stärker in den Blick junger Menschen. Ein Ausbildungsstart ist außerdem nicht nur zum 1. August möglich, sondern teils auch noch im Herbst.

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Chancen auch im ländlichen Raum

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Nicht alle Betriebe melden ihre freien Stellen offiziell, deshalb gibt es nach Angaben der Handwerkskammer oft mehr offene Ausbildungsplätze als online zu sehen sind. Freie Stellen lassen sich vor allem über die Lehrstellenbörsen der Handwerkskammer Südwestfalen oder der Agentur für Arbeit finden. Gerade im ländlichen Raum kann auch der direkte Kontakt zu einem Handwerksbetrieb vor Ort hilfreich sein. Besonders gesucht werden demnach unter anderem Friseure, Gebäudereiniger, Stuckateure, Dachdecker, Maurer, Bäcker und Fleischer. Für viele Jugendliche in Südwestfalen ergeben sich damit weiter gute Einstiegschancen in eine handwerkliche Ausbildung.

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Fachkräftebedarf bleibt ein großes Thema

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Nach schwächeren Jahren zu Beginn der 2020er Jahre hat sich die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber im Handwerk zuletzt wieder leicht erholt. Nach Einschätzung der Handwerkskammer reicht das aber noch nicht aus, um alle offenen Stellen zu besetzen. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftebedarf in Südwestfalen hoch. Für die Betriebe in der Region ist die Ausbildung deshalb weiter ein wichtiger Baustein, um langfristig genügend Personal zu gewinnen. Das Thema dürfte damit auch in den kommenden Monaten für viele Unternehmen im Märkischen Kreis und in ganz Südwestfalen wichtig bleiben.

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