
Kritik aus der Politik in Letmathe
In Iserlohn-Letmathe gibt es Streit um das geplante Marien-Quartier auf dem Gelände des ehemaligen Marienhospitals. Die Ratsfraktion Die Linke bezeichnet das Vorhaben als „vertane Chance“. Nach ihrer Darstellung entsteht dort statt eines modernen Zukunftsquartiers vor allem ein klassisches Wohngebiet. Aus Sicht der Fraktion werden damit wichtige Ziele wie bezahlbarer Wohnraum, nachhaltige Konzepte und weitere angekündigte Angebote nicht erreicht. Die Kritik richtet sich besonders gegen den Eindruck, dass Einfamilienhäuser das Projekt prägen könnten.
CDU verweist auf Wohnraummix
Die CDU-Fraktion weist diese Kritik zurück und spricht von einer großen Chance für Letmathe. Nach ihren Angaben soll auf dem lange brachliegenden Areal dringend benötigter Wohnraum entstehen. Vorgesehen ist demnach ein Mix aus rund 78 Wohneinheiten. Diese sollen überwiegend in Mehrfamilienhäusern gebaut werden, ergänzt durch Einfamilienhäuser. Die CDU betont damit vor allem die Chance, die Fläche nach längerer Zeit wieder zu nutzen.
Ehemaliges Marienhospital im Mittelpunkt
Im Zentrum der Diskussion steht das Gelände des ehemaligen Marienhospitals in Letmathe. Dort soll mit dem Marien-Quartier neuer Wohnraum entstehen. Während die Linke stärker auf soziale und nachhaltige Ziele verweist, hebt die CDU die Zahl der geplanten Wohnungen und die Entwicklung der Fläche hervor.