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Märkischer Kreis zieht positive Bilanz nach Warntag und bittet um Feedback
© Katharina Buschmann/Märkischer Kreis
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Märkischer Kreis zieht positive Bilanz nach Warntag und bittet um Feedback

Beim bundesweiten Warntag im Märkischen Kreis haben die Warnsysteme laut Kreisverwaltung gut und nahezu zeitgleich funktioniert. Um das Netz weiter zu verbessern, sind nun die Erfahrungen der Bevölkerung gefragt.

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Alarm in Straßen, Häusern, Bussen und der Hosentasche

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Am Donnerstagvormittag heulten im gesamten Märkischen Kreis 211 Sirenen auf. Parallel dazu schrillten die Handys über das Cell-Broadcast-System und die Warn-App NINA. Auch die Fahrgäste der Märkischen Verkehrsgesellschaft wurden über digitale Anzeigetafeln informiert. Nach Angaben des Bevölkerungsschutzes erreichten die Meldungen die Menschen in diesem Jahr nahezu zeitgleich, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall war.

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Feuerwehr setzt bewusst auf verschiedene Systeme

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Kreisbrandmeister Michael Kling wertet den Probealarm technisch als Erfolg. Entscheidend sei für die Behörden aber, wie die Signale im Alltag bei den Menschen ankommen. Sirenen seien ein wichtiges akustisches Mittel, dringen aber oft nicht stark genug in Gebäude ein. Daher setzt der Kreis auf den Mix verschiedener Warnwege, um möglichst viele Menschen im Ernstfall vor Gefahren wie Starkregen oder Stromausfällen zu warnen.

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Märkischer Kreis bittet um Rückmeldungen

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Damit das Warnnetz weiter optimiert werden kann, ist der Kreis auf eure Mithilfe angewiesen. Erfahrungen zum Warntag können über die Umfrage des Märkischen Kreises sowie über die Umfrage des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mitgeteilt werden. Beide Umfragen sind nicht miteinander verknüpft – eine separate Eintragung ist erforderlich. Aktuelle Informationen gibt es außerdem auf den Social-Media-Kanälen des Märkischen Kreises auf Instagram, Facebook und im WhatsApp-Kanal. Im vergangenen Jahr 2025 beteiligten sich knapp 800 Bürgerinnen und Bürger aus den Städten und Gemeinden des Kreises an der Auswertung. Damals gaben die meisten an, Sirenen und Cell Broadcast am deutlichsten wahrgenommen zu haben, vereinzelt wurden aber auch zu leise oder gar nicht auslösende Sirenen gemeldet.

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Sirenen sind unterschiedlich laut

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Wie laut eine Sirene wahrgenommen wird, hängt von der Bauart und der Umgebung ab. Im Kreis kommen neben den älteren E57-Modellen verschiedene elektronische Anlagen zum Einsatz. In Wohngebieten erreichen diese in 30 Metern Entfernung einen laut Herstellerangaben üblichen Schalldruckpegel von 109 bis 115 Dezibel.

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Warum der Warntag wichtig ist

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Der Testlauf ist ein zentraler Baustein für die Sicherheit der Bevölkerung. Im Ernstfall – etwa bei Unwettern, Waldbränden oder Stromausfällen – muss die Warnkette reibungslos funktionieren. Die rechtzeitige Information soll den Menschen im Märkischen Kreis helfen, sich bei Gefahrenlagen besser selbst schützen zu können. Der bundesweite Warntag findet in der Regel jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September statt.

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