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Märkischer Kreis: Einzelhandel bleibt stabil
© Radio MK/ Raphaela Kossinis
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Märkischer Kreis: Einzelhandel bleibt stabil

Der Einzelhandel im Märkischen Kreis zeigt sich trotz gestiegener Preise und der Folgen des Iran-Kriegs stabil. Laut dem Einzelhandelsverband Südwestfalen kaufen die Menschen vorsichtiger ein, bleiben aber ihren lokalen Geschäften treu.



Veröffentlicht: Mittwoch, 29.04.2026 04:17

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Einzelhandel im Märkischen Kreis bleibt stabil

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Die Kauflust in Deutschland bricht ein - aber der Märkische Kreis zeigt sich widerstandsfähig. Laut neuen bundesweiten Zahlen ist das Konsumklima aktuell auf ein Zweijahrestief gefallen. Der Einzelhandelsverband Südwestfalen sieht für unsere Region auf Nachfrage jedoch keine Alarmstufe. Die Menschen geben ihr Geld insgesamt vorsichtiger aus, wie der Einzelhandelsverband Südwestfalen auf Anfrage von Radio MK mitteilt. Dennoch zeige sich unter den Händlerinnen und Händlern in der Region ein stabiles Bild. Die mittelständische und kleinteilige Struktur des Handels im Märkischen Kreis wirke sich dabei stabilisierend aus. Einen deutlichen Aufschwung gebe es zwar nicht, aber auch keinen spürbaren Einbruch. 

„Die Region ist stark mittelständisch und eher kleinteilig geprägt, mit vielen Angeboten des täglichen Bedarfs. Das wirkt sich stabilisierend auf die Konsumstimmung aus." - Einzelhandelsverband Südwestfalen, - Anja Gröne-Nolte, Geschäftsführerin Handelsverband Nordrhein-Westfalen - Südwestfalen e. V.
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Sparneigung im Märkischen Kreis spürbar - Kundenbindung hält

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Eine gewisse Sparneigung sei auch im Märkischen Kreis erkennbar, so der Verband. Konsumentscheidungen würden bewusster getroffen und teilweise verschoben. Gleichzeitig bleiben viele Kundinnen und Kunden ihren bekannten Geschäften treu - insbesondere im Alltagsgeschäft. Diese enge Bindung an den lokalen Handel stabilisiere die Lage vor Ort. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die Geschäftslage nicht wesentlich verschlechtert.


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Muttertagsgeschäft als Impuls für den Handel im Märkischen Kreis

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Für die kommenden Monate rechnen Verband und Händler mit einem weiterhin ruhigen, aber stabilen Konsumklima. Der Handel habe seit den Krisenjahren eine gewisse Widerstandsfähigkeit entwickelt und sich auf das veränderte Kaufverhalten eingestellt. Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigten zudem, dass sich ländlich geprägte Regionen häufig stabiler entwickelten als große Ballungsräume. Einen zusätzlichen Impuls könnte laut Einzelhandelsverband das bevorstehende Muttertagsgeschäft bringen. Nach Einschätzung des Handelsverbandes Deutschland werden dabei bundesweit rund eine Milliarde Euro umgesetzt. Gefragt seien vor allem Blumen, Lebensmittel, Parfums, Kosmetik sowie Bekleidung und Accessoires. 

„Zwar bleibt der erhoffte, deutliche Aufschwung nach den Krisenjahren bislang aus, und die Erwartungen im Handel sind weiterhin gedämpft. Dennoch ist die Kaufbereitschaft grundsätzlich vorhanden - insbesondere im Bereich der Grundversorgung." - Anja Gröne-Nolte, Geschäftsführerin Handelsverband Nordrhein-Westfalen - Südwestfalen e. V.
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