
Ein Baustein dazu sind sogenannte „Kieze“: Krisen-Informations-Ersthilfe-Zentren. Dabei kommt den Feuerwehrhäusern in den Kommunen eine besondere Bedeutung zu. Denn die Feuerwehrhäuser sind unter anderem für die Annahme und Weiterleitung von Notfällen ausgestattet. Sollte es also zu einem kompletten Ausfall der Telefoneinrichtung kommen, zum Beispiel durch einen Blackout, werden die Feuerwehrhäuser in den betroffenen Gebieten besetzt.
MK: Notrufe werden weitergeleitet
Über die Feuerwehrhäuser - bzw. die Kieze - können dann Notrufe an die Kreisleitstelle per Funk weitergemeldet werden. Zudem kann von dort aus Erste-Hilfe eingeleitet werden. Die Anzahl der „Kieze“ soll von der Größe der Kommune im Kreis abhängen. Ziel ist es, in jeder Stadt und in jeder Gemeinde mindestens ein „Krisen-Informations-Ersthilfe-Zentrum“ einzurichten, in größeren Städten auch mehrere.