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Lüdenscheider Sternsinger im Kanzleramt
© Kindermissionswerk / Mika Väisänen
Sternsingerinnen Liuba (16), Marie (12), Rebecca (11) und Sternsinger Sebastian (9) aus der Pfarrei St. Medardus in Lüdenscheid (Bistum Essen) erzählten am 06. Januar beim Empfang im Bundeskanzleramt Minister Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramts, alles über die 68. Aktion Dreikönigssingen.
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Lüdenscheider Sternsinger im Kanzleramt

Kinder aus Lüdenscheid haben im Berliner Kanzleramt ein starkes Zeichen gegen Kinderarbeit gesetzt. Die Sternsinger-Gruppe St. Medardus hat dabei nachdrücklich auf die Bedeutung von Bildung und Kinderrechten aufmerksam gemacht.

Veröffentlicht: Mittwoch, 07.01.2026 06:04

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Kanzleramts-Chef beeindruckt von Lüdenscheider Sternsingern

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Vier Kinder aus Lüdenscheid haben im Berliner Kanzleramt eindrucksvoll auf das weltweite Problem der Kinderarbeit aufmerksam gemacht. Die Sternsinger-Gruppe der Pfarrei St. Medardus traf am Dienstag (06.01.) Kanzleramtsminister Thorsten Frei und präsentierte ihm in einer Spielszenen, was Kinderarbeit für Millionen Kinder weltweit bedeutet. Mit anschaulichen Beispielen und persönlichen Worten verdeutlichten die drei Mädchen und ein Junge, wie wichtig Schulbildung als Ausweg aus dem Teufelskreis von Armut und Ausbeutung ist. Die Kinder forderten den Minister auf, sich gemeinsam mit ihnen für das Recht auf Bildung für alle Kinder einzusetzen.

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Kinderrechte aus Lüdenscheid als Chefsache

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Beim traditionellen Empfang der Sternsingerinnen und Sternsinger im Bundeskanzleramt überreichte der neunjährige Sebastian aus Lüdenscheid Kanzleramtsminister Thorsten Frei eine Gedächtnisstütze zum Thema Kinderarbeit. Zusammen mit Rebecca, Liuba und Marie stellte er in einem kurzen Dialog den Alltag von Kindern in Bangladesch nach, die - anstatt zur Schule zu gehen - arbeiten müssen. Die Lüdenscheider Sternsinger betonten, dass Bildung der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben ist. Minister Frei zeigte sich beeindruckt und teilte die Einschätzung der Kinder, dass Schule der wichtigste Ausweg aus Kinderarbeit und Armut ist.

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Lüdenscheider Sternsinger im Kanzleramt
© BDKJ/Toussaint
Sternsinger Sebastian (9) aus der Pfarrei St. Medardus in Lüdenscheid mit Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramts
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Lüdenscheider Engagement als Vorbild

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Kanzleramtsminister Thorsten Frei würdigte das Engagement der Lüdenscheider Sternsinger-Gruppe und der bundesweit rund 300.000 Sternsingerinnen und Sternsinger. Er betonte, dass ihr Einsatz echte Nächstenliebe sei und sie damit ein Vorbild für viele Gleichaltrige und Erwachsene darstellen. Frei erinnerte daran, dass er selbst als Jugendlicher mehrfach als Sternsinger unterwegs war und hob hervor, wie wichtig es ist, auf globale Probleme wie Kinderarbeit aufmerksam zu machen. Die Tradition des Sternsingens besteht seit 1984 und bringt jedes Jahr den Segen ins Kanzleramt – in diesem Jahr mit einer klaren Botschaft aus Lüdenscheid: Kinderrechte sind Chefsache.

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Lüdenscheider Sternsinger im Kanzleramt
© Kindermissionswerk / Mika Väisänen
Kronen, Sterne und Kinder in prächtigen Gewändern im Kanzleramt: Minister Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramts, hat am 6. Januar 108 Sternsinger aus ganz Deutschland empfangen.
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