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Lüdenscheid: Investor rettet Teile der insolventen Autozulieferer-Gruppe
© Radio MK / Daniel Brocke
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Lüdenscheid: Investor rettet Teile der insolventen Autozulieferer-Gruppe

Ein strategischer Investor übernimmt die Autozulieferer-Werke in Lüdenscheid und Diepersdorf. Damit sind laut Insolvenzverwalter insgesamt rund 350 Arbeitsplätze gesichert.

Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2026 14:58

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Großteil der 120 Stellen in Lüdenscheid sicher

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Der Insolvenzverwalter der Plastic Manufacturing Group hat Verträge mit einem neuen Investor unterzeichnet. Die Übernahme rettet die Standorte in Lüdenscheid und Diepersdorf, während das Werk im sächsischen Oberlungwitz mangels Interessenten ausproduziert und dichtgemacht wird. Die zuständige Kartellbehörde muss dem Verkauf noch final zustimmen.

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Diepersdorf streicht rund 300 Arbeitsplätze

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Für den Standort von Linden Plastics in Lüdenscheid bringt die Übernahme Aufatmen, da der Großteil der rund 120 Beschäftigten bleiben kann. Deutlich härter trifft es das fränkische Diepersdorf: Wegen der schlechten Auftragslage und der anstehenden Integration in die neue Unternehmensgruppe fallen dort rund 300 Stellen weg. Die betroffenen Mitarbeiter können für bis zu sechs Monate in eine Transfergesellschaft wechseln, um sich weiterzuqualifizieren und neue Jobs zu suchen.

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Werk in Oberlungwitz wird komplett geschlossen

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Für das dritte Werk in Oberlungwitz gibt es keine Rettung. Die verbliebenen 75 Mitarbeiter haben bereits ihre Kündigungen zum 31. Juli dieses Jahres erhalten. Die Plastic Manufacturing Group hatte im November des vergangenen Jahres Insolvenz anmelden müssen. Die Gruppe gehört zum US-amerikanischen Konzern First Brands Group, der sich aktuell ebenfalls in einem Insolvenzverfahren befindet. Der Standort Diepersdorf, ehemals als Bolta-Werke bekannt, macht damit bereits die zweite Insolvenz nach dem Jahr 2022 durch.

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