
LenneSchiene: Kommunen setzen Zusammenarbeit fort
Die acht Kommunen der LenneSchiene arbeiten auch nach der REGIONALE 2025 zusammen, um Zukunftsprojekte in der Region umzusetzen. Durch die Kooperation von Iserlohn bis Schmallenberg sollen zentrale Themen wie Klimaschutz und nachhaltige Mobilität gemeinsam vorangebracht werden.
Veröffentlicht: Dienstag, 21.04.2026 04:52
Langfristige Partnerschaft der LenneSchiene
Schmallenberg, Lennestadt, Finnentrop, Plettenberg, Werdohl, Altena, Nachrodt-Wiblingwerde und Iserlohn bilden zusammen das Bündnis „LenneSchiene“. Seit dem Jahr 2009 arbeiten diese acht Städte und Gemeinden aus drei verschiedenen Kreisen erfolgreich zusammen. Nun haben die Stadträte aller beteiligten Kommunen offiziell beschlossen, diese Kooperation auch über die REGIONALE 2025 hinaus fortzuführen. In der Vergangenheit konnten durch das gemeinsame Handeln bereits über 42 Millionen Euro an Fördergeldern für die Region gesichert werden. Die Südwestfalen Agentur begleitet diesen Prozess von Anfang an und lobt das Projekt als herausragendes Vorbild für die interkommunale Zusammenarbeit.
Fokus auf Klima, Energie und Mobilität
In der Zukunft wollen sich die Partner der LenneSchiene vor allem auf zentrale Herausforderungen konzentrieren, die alle beteiligten Kommunen gleichermaßen betreffen. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt dabei auf der Anpassung an die Folgen des Klimawandels, wozu zum Beispiel der gemeinsame Schutz vor Starkregen und Hochwasser gehört. Auch die Mobilität spielt eine große Rolle, insbesondere die Weiterentwicklung der über 140 Kilometer langen LenneRoute für Radfahrer. Zudem planen die Städte eine koordinierte Vorgehensweise beim Ausbau der Energiewende und nachhaltiger Mobilitätsangebote. Durch die strategische Abstimmung erhoffen sich die Verantwortlichen effizientere Lösungen für die gesamte Region entlang der Lenne.
Ausblick auf das Handlungskonzept Südwestfalen 2040
Bis zum Sommer soll das „Handlungskonzept Südwestfalen 2040“ erstellt werden, das im Auftrag der fünf beteiligten Kreise entwickelt wird. Dieses Konzept soll klären, an welchen Themen die Region künftig gemeinsam arbeiten will und wie das Wissen vor Ort am besten geteilt werden kann. Die REGIONALE 2025 selbst ist ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen und wird durch Mittel der Städtebauförderung des Bundes und des Landes unterstützt.