
Iserlohner Pilsener wieder gebraut
Zwölf Jahre nach der Schließung der alten Brauerei im Grüner Tal gibt es in Iserlohn ein Bier-Comeback. Das Iserlohner Pilsener wird wieder gebraut. Hinter dem Neustart steht ein lokales Team um den Marken-Inhaber Daniel Engel und die Waldstadt-Braumanufaktur. Nach Angaben der Initiatoren ist der erste Test-Sud im großen Kessel bereits fertig. Damit kehrt eine bekannte Marke zurück, die viele Menschen in Iserlohn noch aus früheren Jahren kennen.
Alte Rezeptur aus Iserlohn rekonstruiert
Für die Neuauflage wurde nach Angaben der Beteiligten die frühere Rezeptur in vielen Gesprächen mit ehemaligen Mitarbeitern rekonstruiert. Auch ehemalige Braumeister haben demnach dabei geholfen, den typischen Geschmack des Bieres wieder zu treffen. Beschrieben wird das Iserlohner Pilsener als klassisch herb und frisch. Der erste Sud umfasste 1.200 Liter und wurde bereits im kleinen Kreis getestet. Ziel war es, möglichst nah an den Geschmack von früher heranzukommen.
Erstes Probieren beim Brückenfest geplant
Wer das neue alte Bier probieren möchte, kann das mit etwas Glück beim Brückenfest in Iserlohn-Letmathe am ersten Septemberwochendende tun. Da werden die Reste des Test-Suds ausgeschenkt.. Damit bekommt das Publikum in Iserlohn schon vor dem offiziellen Verkaufsstart einen ersten Eindruck. Die Rückkehr des Traditionsbiers dürfte vor allem für langjährige Fans der Marke spannend sein. Gleichzeitig kann das Brückenfest so zur ersten öffentlichen Bühne für das Comeback werden.
Verkauf ab November im lokalen Handel
Offiziell in den Handel kommen soll das Iserlohner Pilsener nach den bisherigen Planungen Anfang November. Die Macher wollen sich zunächst komplett auf den lokalen Markt konzentrieren. Damit bleibt der Neustart erst einmal klar auf Iserlohn und die Umgebung ausgerichtet. Nach den erfolgreichen Tests geht es nun vor allem darum, den Verkaufsstart vorzubereiten. Für viele Bier-Fans in der Region endet damit im Herbst eine lange Pause.