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Krankenstand im Märkischen Kreis bleibt hoch
© AOK / colourbox / hfr
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Krankenstand im Märkischen Kreis bleibt hoch

Der Krankenstand im Märkischen Kreis ist 2025 leicht gesunken, liegt aber weiterhin über dem Durchschnitt in Westfalen-Lippe. Laut AOK-Gesundheitsbericht fehlten Beschäftigte im Schnitt mehr als 27 Tage krankheitsbedingt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 29.04.2026 16:37

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Krankenstand im Märkischen Kreis leicht rückläufig

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Der Krankenstand im Märkischen Kreis ist im Jahr 2025 leicht gesunken. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK NordWest hervor. Demnach lag der Krankenstand bei den rund 75.000 AOK-versicherten Beschäftigten im Kreis bei 7,5 Prozent. Im Vorjahr hatte der Wert noch bei 7,6 Prozent gelegen. Trotz des Rückgangs bleibt der Krankenstand auf einem hohen Niveau. Im Durchschnitt fehlten Beschäftigte 27,3 Tage krankheitsbedingt in ihren Betrieben.

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Atemwegserkrankungen häufigster Grund für Krankheitstage im Märkischen Kreis

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Atemwegserkrankungen waren auch 2025 mit deutlichem Abstand der häufigste Grund für Krankschreibungen im Märkischen Kreis. Ihr Anteil an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen lag bei 26,9 Prozent. An zweiter Stelle folgten Muskel- und Skeletterkrankungen mit 14,5 Prozent. Dahinter rangierten Verdauungserkrankungen (7,1 Prozent) und Verletzungen (5,3 Prozent). Langzeiterkrankungen von mehr als sechs Wochen verursachten 39,1 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall betrug 10,7 Kalendertage.

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Branchenvergleich: Verarbeitendes Gewerbe im MK bei Krankheiten vorn

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Im Branchenvergleich wies das verarbeitende Gewerbe im Märkischen Kreis den höchsten Krankenstand auf. Er lag 2025 bei 8,3 Prozent. Den niedrigsten Wert verzeichnete die Branche Banken und Versicherungen mit 4,7 Prozent. Der Krankenstand im Märkischen Kreis liegt mit 7,5 Prozent über dem Durchschnitt in Westfalen-Lippe, der bei 7,1 Prozent liegt.

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AOK empfiehlt Gesundheitsmanagement für Betriebe

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AOK-Serviceregionsleiter Dirk Schneider verwies auf die veränderten Arbeitsbedingungen der vergangenen Jahre. Zunehmende Digitalisierung, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Arbeitsverdichtung und Homeoffice hätten das Arbeitsleben deutlich verändert. Betriebliche Gesundheitsförderung könne hier Ansätze schaffen, um die Widerstandsfähigkeit der Belegschaft zu stärken.

Eine gute Unternehmenskultur und Führung sind zentrale Stellschrauben, um Mitarbeitende gesund zu erhalten und langfristig an die Unternehmen zu binden." - Dirk Schneider, AOK-Serviceregionsleiter
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