
Im Märkischen Kreis werden immer weniger Kinder geboren und das macht sich auch bei den Finanzen der Krankenkassen bemerkbar. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest. Dort zeigt sich: Die AOK hat im vergangenen Jahr 1,1 Millionen Euro Mutterschaftsgeld an Mütter im Märkischen Kreis gezahlt. Im Vorjahr waren es noch 1,27 Millionen Euro. 2023 kamen im Märkischen Kreis 3.270 Kinder zur Welt. Das ist der niedrigste Stand seit 2005.
Leistungen für Mütter im Märkischen Kreis
Werdende Mütter, die als Arbeitnehmerin selbst gesetzlich krankenversichert sind, haben einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Es wird während der Schutzfristen gezahlt, also sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung. Die AOK weist außerdem darauf hin, dass die gesetzlichen Krankenkassen auch die Kosten für die ärztliche Betreuung, Vorsorgeuntersuchungen und die Leistunegen einer Hebamme während und nach der Schwangerschaft übernehmen. /ChS