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Deswegen muss sich eine 31-jährige Mutter aus Kierspe wohl bald vor Gericht verantworten. Der Vorwurf: versuchtes Tötungsdelikt. Wie uns ein Oberstaatsanwalt bestätigt hat, könnte bereits im August Anklage gegen die Frau erhoben werden. Vor etwa vier Wochen hatte sie ein Mädchen zur Welt gebracht. Und es vollständig mit Handtüchern umwickelt, zwischen den Hausmüll, in einem zugeknoteten Plastikmüllsack gesteckt. Den Sack hatte sie dann in einer Hecke hinterm Haus versteckt. Die 31-Jährige hatte die Schwangerschaft verheimlicht und war nur durch heftige Blutungen nach der eigenhändigen Entbindung aufgefallen. Polizisten haben das wimmernde Bündel gerade noch rechtzeitig gefunden. Mittlerweile lebt das Mädchen in einer Pflegefamilie.
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