
Start am 28. November zusammen mit dem Weihnachtsmarkt
Die Dorfpaten Rönsahl rufen die Bewohner dazu auf, das Dorf in der dunklen Jahreszeit zum Leuchten zu bringen. Überall im Ort sollen Weihnachtskrippen aufgebaut werden. Bislang liegen laut den Organisatoren bereits sechs Anmeldungen aus der Nachbarschaft vor. Der Krippenwanderweg startet offiziell am ersten Adventswochenende, dem 28. November, zeitgleich mit dem Weihnachtsmarkt an der historischen Brennerei.
Aktion soll Zusammenhalt nach Kirchen-Schließung stärken
Das Projekt hat für den Ortsteil eine tiefere Bedeutung. Da die historische Servatiuskirche im Dorf geschlossen werden soll, möchten die Dorfpaten den Glauben und die Gemeinschaft auf andere Weise lebendig halten. Wenn der gewohnte Mittelpunkt wegbricht, soll die Weihnachtsbotschaft stattdessen direkt in die Nachbarschaft, vor die Haustüren und in die umliegende Landschaft getragen werden. Langfristig ist es die Vision der Organisatoren, dass jedes Haus und jeder Hof im Ortsteil in der Vorweihnachtszeit erstrahlt. Der Kreativität und der Standortwahl sind keine Grenzen gesetzt. Neben klassischen Orten wie Vorgärten, Fassaden oder Fenstern können die Krippen auch in Scheunen, an Hofeinfahrten, am Waldrand oder im Briefkasten platziert werden.
Anmeldung für eigene Krippen bis 16. November möglich
Wer Teil des Krippenwanderwegs werden möchte, kann sich noch bis zum 16. November anmelden. Die Anmeldung ist auf zwei Wegen möglich:
- Online über die Website: Direkt über das dort hinterlegte Anmeldeformular.
- Per E-Mail: Formlos an DorfpatenRoensahl@roensahl.de.
Damit die jeweilige Krippe optimal erfasst und aufbereitet werden kann, sollten bei einer Anmeldung per E-Mail folgende Angaben enthalten sein (analog zum Webformular):
- Name der Krippe: z. B. „Die Krippe im Fenster“ oder ein eigener Name für die Station
- Kurze Beschreibung: Was macht die Krippe oder den Aufbau besonders?
- Genaue Ortsangabe: Straße und Hausnummer in Kierspe-Rönsahl (bzw. präzise Wegbeschreibung bei Standorten im Außenbereich wie Wald oder Wiese)
- Besichtigungs- und Beleuchtungszeiten: z. B. „täglich von 16 bis 21 Uhr“ oder bestimmte Wochentage
- Hinweise für Besucher: z. B. „vom Gehweg aus sichtbar, bitte Garten nicht betreten“
- Interne Kontaktdaten: Name des Ansprechpartners, E-Mail-Adresse und Telefonnummer für etwaige organisatorische Rückfragen