
Schneller Einsatz verhindert Vollbrand in Kierspe-Wildenkuhlen
Ein aufmerksamer Passant bemerkte am Samstag (10.01.) schwarzen Rauch, der aus dem Dach einer Gewerbehalle im Kiersper Industriegebiet Wildenkuhlen drang. Sofort alarmierte er die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich der Verdacht - aus dem Inneren der Halle waren bereits Flammen sichtbar. Unter Atemschutz und mit mehreren Trupps gingen die Feuerwehrleute vor, um den Brand zu bekämpfen. Im Inneren der Halle befanden sich mehrere Schrauber-Werkstätten und Lagerhallen mit Fahrzeugen und verschiedensten Werkzeugen und Materialien. In einer dieser Werkstätten war das Feuer ausgebrochen und hatte sich bereits ausgebreitet.
Kein einfacher Einsatz für Feuerwehr in Kierspe
„Nur einige Minuten später, und die gesamte Halle hätte sicherlich in Vollbrand gestanden“, heißt es in einer Presseinformation.
Mehrere Gasflaschen mussten aus der Halle geholt und im Schnee gekühlt werden. Aus Löschwasser und verschiedensten Ölen sowie Betriebsmitteln hatte sich ein Gemisch gebildet, das drohte in die Kanalisation und Umwelt zu gelangen. Die Feuerwehr richtete mit Bindemitteln und Ölschlängeln eine Barriere ein. Mit Unterstützung der Drehleiter aus Meinerzhagen und einer Wärmebildkamera wurde das Gebäude von oben untersucht. Die genaue Brandursache konnte noch nicht bestimmt werden und wird weiter untersucht.
Behörden prüfen Umweltschutzmaßnahmen in Kierspe
Die untere Wasserbehörde des Märkischen Kreises und der Wupperverband begutachteten die ausgelaufenen Flüssigkeiten und die Sicherungsmaßnahmen vor Ort. Es wurde bestimmt, dass eine Fachfirma beauftragt wird, das kontaminierte Gemisch abzupumpen. Als besonders schwierig erwiesen sich während des Einsatzes die glatten Straßenverhältnisse und die Suche nach Hydranten unter dem Schnee


