
In Iserlohn sind beispielsweise aktuell vier bis fünf Menschen auf der Straße unterwegs. Allerdings gibt es laut Wohnungslosenhilfe der Diakonie auch eine gewisse Dunkelziffer. Bei uns kümmern sich unter anderem Diakonie und Caritas um diese Menschen. Und eigentlich gibt es für alle Betroffenen Notunterkünfte im Kreis. Die werden aber oft nicht genutzt, weil die Betroffenen dort Angst vor Diebstahl und Gewalt haben. Oft kommen Hinweise aus der Bevölkerung, dass Menschen bei der Kälte im Freien oder in Gebäudeeingängen übernachten. Diakonie und Caritas bitten darum, dass Mitbürger, die hilfsbedürftige Menschen sehen, sich bei den Einrichtungen melden. Denn anders als anderen Einrichtungen, sind diese auch in Corona-Zeiten geöffnet und helfen weiter.