Iserlohnerin muss sich wegen Drogenhandel verantworten

Um 9 Uhr ist heute ein Prozess vor dem Landgericht Hagen gegen eine 38-Jährige Iserlohnerin gestartet. Ihr wird vorgeworfen, illegal Drogen besessen und sie dann gewinnbringend weiterverkauft zu haben und das waren nicht gerade wenig Betäubungsmittel.

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Schon Mitte Dezember 2020 wurden in ihrer Wohnung in Iserlohn mehr als 82 Gramm Mariuhana und über 100 Gramm Amphetamin gefunden. Im April 2021 hatte sie dann noch einmal knapp 100 Gramm Cannabismaterialien in ihrer Wohnung. Außerdem wird ihr vorgeworfen, ein Pfefferspray griffbereit gehabt zu haben, um sich damit zur Not verteidigen zu können. Eine Erlaubnis hatte sie zu all dem wohl nicht. Das Gericht muss jetzt unter anderem klären, ob die Angeklagte aus Iserlohn voll schuldfähig war oder ob sie in einer Entziehungsanstalt untergebracht werden muss. Das Urteil wird schon in der kommenden Woche - am 12. Juli - erwartet.

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