
Verbraucherzentrale Iserlohn feiert 60-jähriges Bestehen
In Iserlohn feiert die Verbraucherzentrale an der Alten Post am Theodor-Heuss-Ring einen runden Geburtstag. Seit der Eröffnung im September 1966 standen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Menschen bei rund 835.000 Anliegen mit Rat und Tat zur Seite. Zum Jubiläumsempfang kamen am Freitag zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft zusammen, darunter auch Iserlohns stellvertretender Bürgermeister Michael Scheffler. Nordrhein-Westfalens Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen gratulierte per Videobotschaft.
Rund 835.000 Beratungen seit Gründung 1966
In den vergangenen 60 Jahren haben sich die Themen der Beratungsstelle stark gewandelt. Wurde in den Anfangsjahren oft über die Funktionen neuer Haushaltsgeräte aufgeklärt, geht es heute vor allem um die Tücken der digitalen Konsumwelt, Energiefragen und finanzielle Sorgen. Die Verbraucherzentrale bietet Orientierung und Schutz vor vielfältigen Betrugsmaschen. Die Arbeit in Iserlohn ist für die nahe Zukunft gesichert, da der Stadtrat kürzlich einen neuen Dreijahresvertrag bis 2029 verabschiedet hat.
Fokus heute auf Online-Betrug und Finanzproblemen
Wer Hilfe bei Verbraucherproblemen benötigt, findet die Beratungsstelle in der Alten Post am Theodor-Heuss-Ring 5. Telefonisch ist das Team unter 02371 21941 08 erreichbar. Weitere Informationen gibt es online auf der Website der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Stadtrat sichert Finanzierung bis zum Jahr 2029
Die Arbeit der Verbraucherschützer wird kontinuierlich an neue Herausforderungen angepasst. Neben den ständigen rechtlichen Veränderungen zwingen auch aktuelle Krisen wie die Energiepreissteigerungen oder die wirtschaftliche Rezession die Einrichtung dazu, ihr Beratungsangebot auszuweiten. So finden Hilfestellungen mittlerweile verstärkt auch über telefonische und digitale Kanäle statt. In Iserlohn setzt die Beratungsstelle auf ein starkes Netzwerk in der Region. So wird die präventive Schuldnerberatung intensiv vom Märkischen Kreis unterstützt. Ein weiteres aktuelles Projekt vor Ort ist die Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde: Gemeinsam informieren die Experten gezielt über die Gefahren durch Fake-Shops, Phishing und unseriöse Geldanlagen im Internet.