
Iserlohner gründet Projekt "T1D-Warrior"
Der Iserlohner Facharztassistent Nicolai Altnickel hat die ehrenamtliche Initiative "T1D-Warrior" ins Leben gerufen. Anlass ist die Erkrankung seines zehnjährigen Sohnes. Mit dem Projekt will er Betroffene, Lehrkräfte und Außenstehende über Typ-1-Diabetes informieren. Um möglichst viel Aufmerksamkeit für das Thema zu generieren, nutzt er einen amerikanischen Sportwagen, einen Ford Mustang GT V8, als mobile Werbefläche.
Krankheit ist unheilbar und nicht ernährungsbedingt
Die Aufklärungsarbeit ist dringend nötig, da die Erkrankung meist plötzlich auftritt und bei Betreuern sowie im schulischen Umfeld oft für große Unsicherheit sorgt. Altnickel räumt mit seinem Projekt auch mit Vorurteilen auf: Diese Form des Diabetes wird nicht durch den Lebensstil oder die Ernährung ausgelöst. Das eigene Immunsystem zerstört die insulinproduzierenden Zellen im Körper, eine Heilung ist bislang nicht möglich. Das Projekt bietet Betroffenen, Angehörigen und Nichtbetroffenen konkrete Hilfestellungen und Tipps für den sicheren Umgang mit der Krankheit im Alltag.