
Iserlohn Roosters starten heiße DEL-Phase
Für die Iserlohn Roosters beginnt mit dem heutigen Auswärtsspiel bei den Adlern Mannheim die intensivste Zeit des Jahres in der Deutschen Eishockeyliga. In den kommenden 23 Tagen stehen für das Team insgesamt elf Partien auf dem Programm. Diese Phase wird entscheidend dafür sein, ob die Sauerländer den Klassenerhalt in der DEL schaffen können. Besonders das heutige Spiel in Mannheim gilt als eine der größten Herausforderungen, denn die Adler gehören aktuell zu den besten Teams der Liga.
Mannheim als schwerste Auswärtshürde für Iserlohn
Das Match beim Tabellendritten Mannheim erscheint als das schwerste Auswärtsspiel der kommenden Wochen. Die Adler haben vier der letzten fünf Begegnungen gegen die Roosters gewonnen – und das ohne ein einziges Gegentor. Maßgeblichen Anteil daran haben die beiden Mannheimer Torhüter, der Schwede Mattson und Nationaltorhüter Franzreb, die zu den besten der DEL zählen. Für die Roosters bedeutet das: Nur mit konsequenter Chancenverwertung können sie heute auf einen Überraschungserfolg hoffen.
Personal und Tabellensituation der Roosters
Personell können die Iserlohn Roosters fast aus dem Vollen schöpfen, lediglich Noel Saffran fällt weiterhin krankheitsbedingt aus und Manuel Alberg ist angeschlagen. Die Partie in Mannheim ist auch deshalb wichtig, weil die Roosters an diesem Wochenende die Chance haben, den vorletzten Tabellenplatz zu verlassen. Mit nur einem Punkt Rückstand auf Frankfurt könnten die Sauerländer bei einem Erfolg in Mannheim und einem Sieg gegen Frankfurt am Sonntag in der Tabelle klettern. Alles zum Spiel der Roosters in Mannheim gibt es heute ab 18 Uhr live bei Radio MK.
Nils Elten erhält Förderlizenz für Weißwasser
Überraschend haben die Iserlohn Roosters Verteidiger Nils Elten mit einer Förderlizenz für die Lausitzer Füchse aus Weißwasser ausgestattet. Die Lizenz gilt ab sofort bis zum Saisonende. Eigentlich war geplant, dass Elten am Seilersee den Sprung zum Stammspieler schafft, doch das ist ihm bislang nicht gelungen. Der Wechsel zu Weißwasser, einem DEL2-Club, bei dem Elten bereits gespielt hat, soll ihm nun mehr Spielpraxis verschaffen – auch im Hinblick auf die anstehende Olympiapause, in der die DEL2 nicht pausiert.