
Auch wenn das Selbstvertrauen bei den Roosters nach Aussage der Spieler zurück ist, darf man jetzt nicht nachlassen. Der Rückstand auf den vorletzten Tabellenplatz beträgt immer noch neun Punkte. Wenn es gelingt, wieder auf sechs oder drei Punkte heranzukommen, wäre das aus Sicht von Roosters-Trainer Doug Shedden ein großer Schritt. Denn in den verbleibenden Spielen der Hauptrunde treffen die Sauerländer noch auf die direkten Konkurrenten Augsburg und Düsseldorf. Zumal Shedden auch das verletzungsbedingte Saisonaus des zweitbesten Scorers der Düsseldorfer EG, Phil Varone vernommen hat. Womöglich öffnet sich die Tür für die Roosters nochmal ein wenig, erklärt der Trainer.
Dass die Spieler es nach den Erfolgserlebnissen nicht zu locker angehen, hat Shedden klar im Blick. Das ist im Training zu merken, beschreibt Verteidiger Colin Ugbekile eine Situation aus der gestrigen Vorbereitung:
Auch wenn die eigene Leistung im Fokus steht, hat man am Seilersee natürlich den Gegner im Blick. Mit Wolfsburg steht den Roosters eine gute Auswärtsmannschaft gegenüber, die sich zuletzt jedoch einigen Top-Teams in der Liga geschlagen geben musste. Allen Beteiligten ist aber klar, dass es kein einfaches Spiel wird:
Fehlen könnte auf Seiten der Roosters Stürmer Hunter Shinkaruk, der gestern beim Training nicht mit auf dem Eis stand. Vielleicht kommt es da gerade zur rechten Zeit, dass sich das Tore schießen auf mehrere Schultern verteilt. In den letzten beiden Spielen gab es sieben verschiedene Torschützen. Das ist enorm wichtig, da die Roosters keinen Top-Torschützen haben, auf den sie sich alleine verlassen können, beschreibt Shedden die Situation. Er hofft darauf, dass vor allem den jüngeren Spielen dadurch noch einmal klar geworden ist, wie wirkungsvoll einfache Schüsse in Richtung des gegnerischen Tores sein können. Erstes Bully in der Balver Zinn Arena ist um 19.30 Uhr. /RiS