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Iserlohn plant Konzept für mehr Ladesäulen
© Radio MK/Lia Staniewski
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Iserlohn plant Konzept für mehr Ladesäulen

In Iserlohn soll der Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos künftig gezielt geplant werden. Ein neues Konzept soll Versorgungslücken vermeiden und den Ausbau der Ladeinfrastruktur im ganzen Stadtgebiet steuern.

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Ladesäulen-Ausbau in Iserlohn soll geordnet laufen

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Die Stadt Iserlohn will den Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos künftig stärker steuern. Hintergrund ist die wachsende Zahl von E-Fahrzeugen in der Stadt. Nach Angaben der Verwaltung gibt es aktuell bereits gut 100 geförderte Ladepunkte, die über das Projekt NOX-Block entstanden sind und von den Stadtwerken Iserlohn betrieben werden. Rechnet man weitere Ladepunkte hinzu, ist die Stadt im Verhältnis zu ihrer Größe derzeit noch gut aufgestellt. Langfristig reicht das bestehende Angebot aus Sicht der Verwaltung aber nicht aus.

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Konzept soll alle Stadtteile in Iserlohn im Blick haben

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Mit einem neuen Ladeinfrastrukturkonzept soll geregelt werden, wo und wann in Iserlohn weitere Ladesäulen gebraucht werden. Die Stadt will damit verhindern, dass einzelne Bereiche unterversorgt bleiben. Gleichzeitig soll vermieden werden, dass private Anbieter vor allem die wirtschaftlich attraktivsten Standorte besetzen und andere Stadtteile leer ausgehen. Nach Angaben der Verwaltung gab es in der Vergangenheit bereits Anfragen von privaten Investoren zum Ausbau der Ladeinfrastruktur. Ein stadtweites Konzept soll deshalb den Ausbau bedarfsgerecht und über das gesamte Stadtgebiet hinweg planen.

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Verkehrsausschuss berät über die nächsten Schritte

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Heute, am 15. September, ist das Thema im Iserlohner Verkehrsausschuss. Die Verwaltung informiert dort darüber, dass ein externer Berater oder eine externe Beraterin ein solches Konzept erarbeiten soll. In dem Plan sollen unter anderem Bedarfe ermittelt, Standorte geplant und Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung festgelegt werden. Außerdem soll das Konzept helfen, die Vergabe von Standorten rechtssicher zu steuern. Das ist aus Sicht der Verwaltung auch wichtig, weil die Vergabe solcher Flächen inzwischen stärker im Blick der Kartellbehörden steht.

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Land NRW könnte den Großteil der Kosten übernehmen

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Für die Erstellung des Konzepts rechnet die Stadt mit Kosten von rund 50.000 Euro. Voraussetzung für den Auftrag ist allerdings, dass das Land Nordrhein-Westfalen eine Förderung bewilligt. Nach Angaben der Verwaltung könnte das Land bis zu 90 Prozent der Kosten übernehmen. Für die Stadt Iserlohn bliebe dann ein Eigenanteil von rund 5.000 Euro. Die Verwaltung will den Auftrag deshalb nur unter diesem Vorbehalt vergeben.

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