
Container für Iserlohner Gymnasien geliefert - G9 kommt
In Iserlohn laufen die Vorbereitungen für mehr Schulraum an zwei Gymnasien. Am Märkischen Gymnasium Iserlohn wurden am Dienstag die ersten 13 Containermodule angeliefert. Bis Ende dieser Woche sollen alle 38 Module geliefert und zu einer zusammenhängenden Anlage verbaut sein. Auf rund 670 Quadratmetern entstehen so neue Unterrichtsräume, die auf bereits vorbereiteten Fundamenten und Anschlüssen montiert werden. Direkt im Anschluss startet der Innenausbau. Anwohner und Eltern müssen in dieser Woche im Umfeld des MGI mit Schwerlasttransporten und dem Einsatz von Mobilkränen rechnen.
Gymnasium Letmathe folgt in der nächsten Woche
Auch am Gymnasium Letmathe rücken die Bauarbeiten näher. Im Laufe der kommenden Woche sollen dort 45 modulare Stahlcontainer angeliefert und zu einer zweigeschossigen Anlage zusammengefügt werden. Der eigentliche Aufbau dauert laut dem Kommunalen Immobilien Management der Stadt Iserlohn nur wenige Tage - für den Innenausbau werden jedoch rund sechs Wochen benötigt. Eine Inbetriebnahme der Containeranlagen ist nach aktuellem Stand erst nach den Herbstferien möglich. Behördliche Abnahmen sind für Oktober anberaumt.
Verzögerungen durch beauftragtes Unternehmen - Stadt prüft Folgekosten
Ursprünglich sollten die Container bereits zum Start nach den Sommerferien zur Verfügung stehen. Vertraglich vereinbart war eine Fertigstellung bis zum 7. August für das Märkische Gymnasium und bis zum 14. August für das Gymnasium Letmathe. Das beauftragte Unternehmen hatte laut Stadtverwaltung bis zuletzt keine Hinweise auf Probleme im Zeitplan gegeben. Erst am 17. Juli teilte die Firma mit, dass sich die Anliefertermine verschieben. Das Rechtsamt der Stadt prüft derzeit die daraus resultierenden rechtlichen und vertraglichen Fragen sowie mögliche Folgekosten. Hintergrund des gesamten Projekts ist der Wechsel von G8 zurück zu G9, durch den an beiden Schulen zusätzlicher Platzbedarf entsteht.