
Linke beantragt Kinderrechtepfad für Iserlohn
In Iserlohn fordert die Fraktion Die Linke die Einrichtung eines dauerhaften Kinderrechtepfades. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion für die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses eingereicht. Die Stadt soll sich demnach in einem Interessenbekundungsverfahren beim Deutschen Kinderhilfswerk bewerben. Ziel ist es, Kindern, Familien und Schulklassen die Rechte von jungen Menschen spielerisch näherzubringen.
Stadt soll sich beim Kinderhilfswerk bewerben
Die Idee hinter dem Projekt: Kinderrechte sollen nicht nur auf dem Papier existieren, sondern im Stadtbild erlebbar werden. Der städtische Kinder- und Jugendrat soll dabei nicht nur Zielgruppe sein, sondern aktiv in die Planung und Umsetzung einbezogen werden. Laut Fraktion ist es wichtig, dass der Nachwuchs bei einem solchen Vorhaben selbst als Akteur auftreten kann.
Kinder- und Jugendrat soll Pfad mitgestalten
Der vom Deutschen Kinderhilfswerk konzipierte Pfad besteht aus zehn Stationen. Diese vermitteln wichtige Kinderrechte und verknüpfen sie mit kleinen Aufgaben. Laut Antrag stellt das Hilfswerk die Pfade interessierten Kommunen nach einer erfolgreichen Bewerbung kostenlos zur Verfügung, sodass für die Stadt Iserlohn lediglich die Aufbaukosten anfallen würden. Falls die erste Bewerbung scheitert, soll die Stadt es in den Folgejahren erneut versuchen.
Seilersee oder Barendorf als mögliche Standorte
Als konkrete Standorte für den frei zugänglichen Pfad bringt die Linksfraktion mehrere gut besuchte Gebiete ins Spiel. Geprüft werden sollen unter anderem der Seilersee, die historische Fabrikanlage Maste-Barendorf sowie der Volksgarten in Letmathe. Zudem soll der Iserlohner Nachwuchs den standardisierten Pfad um ein selbst gestaltetes, elftes Schild ergänzen können.