Iserlohn: Experiment "Fahrräder in der Fußgängerzone" gestoppt

Das Experiment "Fahrräder in der Iserlohner Fußgängerzone" ist vom Tisch. Nach Angaben der Stadt hat Bürgermeister Michael Joithe das Projekt gestoppt.

Projektstopp in der Iserlohner Innenstadt

Das geplante Experiment, Fahrräder in der Fußgängerzone von Iserlohn zu erlauben, ist gestoppt. Bürgermeister Michael Joithe hat zusammen mit Stadtbaurat Thorsten Grote entschieden, dieses Projekt nicht weiter zu verfolgen.

Geplantes Experiment für den Radverkehr

Die Stadt Iserlohn hatte geplant, die Fußgängerzone ab September für Fahrräder freizugeben. Fahrradfahrer hätten dann tagsüber zwischen 10 und 19 Uhr durch die Zone fahren dürfen. Diese Regelung sollte testweise für ein Jahr eingeführt werden, um die Auswirkungen auf den Fußgängerverkehr und das Stadtleben zu beobachten.

Kritik aus der Bevölkerung und von Politikern

Das Vorhaben stieß auf massive Kritik von Bürgern und Politikern in Iserlohn. Viele hielten Fahrräder in der Innenstadt für zu gefährlich. Auch Bürgermeister Joithe teilte diese Meinung, weshalb das Konzept nun gestoppt wurde.

Zukunft des Radverkehrs in Iserlohn

Im Radverkehrskonzept von 2016 war das Ziel, eine sichere Durchfahrtsmöglichkeit durch die Iserlohner Innenstadt für Radfahrer zu schaffen. Bürgermeister Michael Joithe betont:

"Wenn dieses Ziel weiterhin verfolgt werden soll, müssen dafür alternative Lösungen gesucht werden. Fahrradverkehr in der Fußgängerzone, halte ich aus Sicherheitsgründen für wenig geeignet, um den politischen Beschluss aus 2016 umzusetzen.

Fahrradverkehr in der Fußgängerzone sei aus Sicherheitsgründen nicht geeignet. / RaK

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