
Sozialausschuss berät über gemeinsamen Antrag der Parteien
Die finanzielle Lage der Stadt Iserlohn ist stark angespannt. Um den städtischen Haushalt zu entlasten, haben CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP einen gemeinsamen Antrag vorgelegt, der am heutigen Donnerstag auf der Tagesordnung des Sozialausschusses steht. Die Iserlohner Stadtverwaltung soll prüfen, ob verschiedene freiwillige Zuschüsse komplett gestrichen werden können. Davon wären in erster Linie städtische Gelder für die Insolvenzberatung der AWO und der Caritas betroffen.
Betroffen sind unter anderem AWO, Caritas und DRK in Iserlohn
Zudem stehen Personal- und Mietzuschüsse für das Deutsche Rote Kreuz sowie ein Mietzuschuss für die örtliche griechisch-orthodoxe Gemeinde auf der Streichliste. Auch ein Austritt der Stadt Iserlohn aus einem europäischen Bündnis gegen Rassismus wird erwogen, um die Mitgliedsbeiträge einzusparen. Die Verwaltung betont jedoch, dass es für einige der zur Diskussion stehenden Angebote bereits alternative Beratungsstellen gibt, sodass Betroffene nicht ohne Anlaufstelle bleiben.
Endgültige Entscheidung im Stadtrat Iserlohn fällt Mitte Juli
Wie es mit den freiwilligen Leistungen weitergeht, klärt sich in den kommenden Wochen. Die endgültige Entscheidung über den Antrag und die möglichen Kürzungen trifft der Iserlohner Stadtrat voraussichtlich in seiner Sitzung am 14. Juli.