
Iserlohn beim Fußverkehrs-Check NRW dabei
Iserlohn gehört zu den zwölf Kommunen in NRW, die beim landesweiten Fußverkehrs-Check des Verkehrsministeriums ausgewählt wurden. Am 1. September startet der Prozess mit einem öffentlichen Workshop im KAI - alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen.
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Iserlohn setzt sich durch - einer von zwölf Gewinnern in NRW
Iserlohn hat sich bei einem landesweiten Wettbewerb des Verkehrsministeriums NRW und des Zukunftsnetz Mobilität NRW durchgesetzt. 41 Kommunen hatten sich beworben, nur zwölf erhielten den Zuschlag für einen professionellen Fußverkehrs-Check. Landesverkehrsminister Oliver Krischer überreichte Stadtbaurat Thorsten Grote Mitte April die Teilnahmeurkunde. Für die ausgewählten Städte ist der gesamte Check kostenlos - das Land NRW trägt die Kosten. Ein externes Fachbüro begleitet und moderiert den Prozess und wertet die Ergebnisse aus. Auf dieser Grundlage kann die Stadtverwaltung bei Bedarf konkrete Maßnahmen entwickeln.
Was steckt hinter dem Fußverkehrs-Check?
Der Fußverkehrs-Check ist ein Angebot des Zukunftsnetz Mobilität NRW, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Iserlohn ist seit gut einem Jahr Mitglied in diesem Netzwerk. Kern des Verfahrens sind Begehungen vor Ort, bei denen Teilnehmer Probleme und Sichtweisen austauschen und Lösungsansätze diskutieren. Dabei geht es um konkrete Fragen: Wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen? Wo fehlt Platz? Wo könnte ein Zebrastreifen oder eine Ampel helfen? Durch den Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft soll auch die Beteiligungskultur in Iserlohn gestärkt werden.
„Gehen hat als nachhaltige Fortbewegungsmethode großes Potenzial, das wir noch besser nutzen können." - Thorsten Grote, Stadtbaurat Iserlohn
Auftaktworkshop am 1. September - so können Bürger mitmachen
Den Startschuss in die Praxis macht ein öffentlicher Auftaktworkshop am Dienstag, 1. September, um 17:30 Uhr im KAI auf dem Gelände des Wissenscampus in Iserlohn. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Verbänden die Lage der Fußgängerinnen und Fußgänger in der Stadt zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen konkrete Vorschläge, wo der Fußverkehrs-Check ansetzen soll. Die Termine für die anschließenden Begehungen vor Ort werden zeitnah bekannt gegeben. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW wird gefördert vom Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen und der Unfallkasse NRW.