
Inklusions-Radtour rollt heute und morgen durch MK
Die Euro-Tandem-Tour 2026 fährt heute und morgen (01./02.09.) durch den Märkischen Kreis. Mehr als 50 blinde und sehende Radfahrende sind als geschlossener Verband unterwegs, deshalb kann es auf mehreren Strecken zu Verzögerungen kommen.
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Euro-Tandem-Tour im Märkischen Kreis
Die Euro-Tandem-Tour ist ein Inklusionsprojekt, bei dem blinde, sehbehinderte und sehende Menschen gemeinsam unterwegs sind. Die Tour findet alle zwei Jahre statt und wirbt für Inklusion und Barrierefreiheit. In diesem Jahr sind laut Veranstalter mehr als 50 Menschen auf 23 Tandems und sechs Einzelrädern dabei. Am Dienstag und Mittwoch, 1. und 2. September 2026, führt die Strecke auch durch den Märkischen Kreis. Für viele Menschen im Kreis ist die Tour deshalb nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch ein sichtbares Zeichen für gemeinsames Miteinander.
Diese Orte im MK sind betroffen
Heute, am Dienstag, 1. September 2026, erreicht die Gruppe zwischen 11 und 12 Uhr bei Balve-Langenholthausen das Kreisgebiet. Danach führt die Strecke über Neuenrade und Altena bis nach Letmathe. Am Mittwoch, 2. September 2026, fährt der Verband erneut durch den Märkischen Kreis. Dann geht es von Schalksmühle über Halver weiter in Richtung Wipperfürth. Wer auf diesen Strecken unterwegs ist, sollte deshalb mehr Zeit einplanen.
Das gilt für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer
Die Radfahrenden sind als geschlossener Verband unterwegs. Das bedeutet nach Angaben der Polizei, dass andere Fahrzeuge die Gruppe nicht unterbrechen dürfen. Wenn das erste Fahrrad bei Grün über eine Ampel fährt, darf die gesamte Kolonne weiterfahren, auch wenn die Ampel zwischenzeitlich auf Rot springt. Gerade an Kreuzungen kann das für Wartende ungewohnt sein. Die Polizei bittet deshalb darum, Abstand zu halten und den Anweisungen der eingesetzten Kräfte zu folgen.
Darum steht die Tour für Inklusion
Die Euro-Tandem-Tour verbindet Sport mit einem klaren gesellschaftlichen Anliegen. Blinde und sehende Menschen treten dabei gemeinsam in die Pedale und machen auf Barrierefreiheit aufmerksam. Gerade im Alltag wird oft deutlich, dass Teilhabe nicht selbstverständlich ist. Die Tour will genau darauf aufmerksam machen und Begegnungen schaffen. Auch im Märkischen Kreis wird das Projekt damit sichtbar auf die Straße gebracht.