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"Demokratieabend" des CSD am Brandenburger Tor
© Fabian Sommer/dpa
Die queere Community habe sie groß gemacht, sagt Ikkimel.
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Ikkimel heizt CSD-Publikum am Brandenburger Tor ein

Am Vorabend der großen Christopher-Street-Day-Demo in Berlin performt Rapperin Ikkimel am Brandenburger Tor. Vor dem Konzert greift die Polizei vier mutmaßlich rechte Störer heraus.

Veröffentlicht: Freitag, 24.07.2026 18:50

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Christopher Street Day

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Berlin (dpa/bb) - Zum Auftakt des CSD-Wochenendes haben am Freitagabend tausende Fans bei einem Konzert der Rapperin Ikkimel am Brandenburger Tor in Berlin gefeiert. Rund 8.000 Menschen zählte die Polizei vor Beginn der Veranstaltung nach Angaben eines Sprechers. 

«Schön, dass ich heute hier spielen darf, Leute, es ist mir eine Ehre», sagte die 29-Jährige zum Publikum. In vielen Ländern würden homosexuelle Menschen und die queere Community nicht akzeptiert. Es werde immer gesagt, in Deutschland sei das eine Selbstverständlichkeit, so die Rapperin. Leider merke sie aber immer wieder in Berlin, dass dem leider nicht so sei. «Deswegen bin ich ganz ganz stolz, dass ich heute hier spielen darf, dass ihr hier seid und dass ihr für eure Rechte einsteht, Leute.»

Ikkimel dankte der queeren Community für ihre Unterstützung. «Ich werde immer für uns kämpfen und ich werde auch nie vergessen, dass ihr mich groß gemacht habt, weil ich jetzt langsam im Mainstream angekommen bin.» Wie alle Künstlerinnen und Künstler auf dem Berliner CSD bekommt Ikkimel für ihren Auftritt keine Gage, wie die Veranstalter vorab mitteilten. 

Polizei entdeckt mutmaßlich rechte Störer 

Vor Beginn des Konzerts hatte die Polizei vier Männer zur Seite gezogen, die den Angaben nach einer mutmaßlich rechten Gruppierung angehörten. Die Männer hätten offensichtlich stören wollen, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Die Polizisten hätten ihre Identitäten festgestellt und eine Gefährderansprache gehalten. Danach hätten die Männer sich entfernt. 

Am ersten Abend des CSD-Wochenendes gab es am Freitag ein großes Programm zum Thema Demokratie und Gleichberechtigung am Brandenburger Tor. Am Nachmittag zog ein Drag March durch die Stadt. Außerdem demonstrierten am Abend mehr als 5.000 Menschen beim Dyke* March, der sich besonders für die Sichtbarkeit von Lesben einsetzt.

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© dpa-infocom, dpa:260724-930-434916/1
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Dyke* March
© Fabian Sommer/dpa
Der Dyke* March, die Demo für lesbische Sichtbarkeit, findet jährlich vor dem CSD in Berlin statt.
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Drag* March vor dem CSD
© Fabian Sommer/dpa
Der Drag March führte vom U-Bahnhof Bundestag zum Brandenburger Tor.
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Drag* March vor dem CSD
© Fabian Sommer/dpa
Zum ersten Mal gab es beim Berliner Christopher Street Day in Berlin einen Drag March.
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