Anzeige
Hydro-Werk schließt Ende Mai - Sozialplan steht
© Radio MK/ Jesse
Teilen:

Hydro-Werk schließt Ende Mai - Sozialplan steht

Das Hydro-Werk in Lüdenscheid schließt zum 31. Mai 2026. Betriebsrat und IG Metall haben jetzt einen umfassenden Sozialplan für die betroffenen Beschäftigten ausgehandelt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 16.04.2026 15:36

Anzeige

Transfergesellschaft hilft bei Jobsuche und Qualifizierung

Anzeige

Der norwegische Aluminium-Konzern Hydro Extrusion macht sein Lüdenscheider Werk Ende Mai 2026 weitgehend dicht. Um die Folgen für die 169 Mitarbeiter abzufedern, haben der Betriebsrat und die IG Metall nach mehrwöchigen Verhandlungen einen Sozialplan verabschiedet. Dieser beinhaltet eine Transfergesellschaft, in der die Belegschaft für neue Jobs qualifiziert und weitervermittelt werden soll. Zudem zahlt das Unternehmen Abfindungen, die laut Gewerkschaft deutlich über dem Durchschnitt liegen.

Anzeige

Extra-Geld für Eltern und Schwerbehinderte

Anzeige

Mit der Schließung endet in Lüdenscheid eine lange Industrietradition, denn das Werk firmierte viele Jahre unter dem bekannten Namen Hueck. Durch den neuen Sozialplan soll nun die größte finanzielle Not für die betroffenen Familien abgewendet werden. Für den Betriebsrat und die Gewerkschaft war es wichtig, durch tarifvertragliche Zusatzregelungen ein starkes Netz zu knüpfen. Besonders Menschen mit Schwerbehinderung oder mit unterhaltspflichtigen Kindern profitieren von höheren Zahlungen.

Anzeige

Werkschließung war schon 2025 beschlossen

Anzeige

Die Entscheidung zur Schließung des Standorts hatte der Mutterkonzern Hydro bereits Ende des vergangenen Jahres öffentlich gemacht. Europaweit sollen insgesamt fünf Werke des Unternehmens aufgegeben werden.

Die genauen Ergebnisse und Konditionen des neuen Sozialplans wurden der Belegschaft in Lüdenscheid an diesem Donnerstag offiziell auf einer Betriebsversammlung präsentiert.

Anzeige
Anzeige
Anzeige