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Humpfertturm in Letmathe soll wieder Ausflugsziel werden
© Radio MK/Manfred Uhl
Das Sauerland ist bei Touristen und Wanderern beliebt - und auch die Bevölkerung steht dem Tourismus positiv gegenüber.
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Humpfertturm in Letmathe soll wieder Ausflugsziel werden

Der Humpfertturm in Iserlohn-Letmathe soll wieder zu einem Ausflugsziel werden. CDU, SPD und Grüne haben dafür einen gemeinsamen Antrag gestellt und wollen jetzt die Grundlagen für das Projekt klären.

Veröffentlicht: Mittwoch, 08.04.2026 05:35

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Humpfertturm in Letmathe soll Zukunft bekommen

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In Iserlohn-Letmathe gibt es einen neuen politischen Anlauf für den Humpfertturm. CDU, SPD und Grüne im Stadtrat setzen sich gemeinsam dafür ein, das Wahrzeichen wieder erlebbar zu machen. Dazu haben die Fraktionen einen gemeinsamen Antrag für die nächsten Sitzungen des Betriebsausschusses Kommunales Immobilien Management am 15. April und des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung am 22. April eingereicht. Ziel ist es, den Turm langfristig wieder zu einem Ausflugsziel für Letmathe und die Umgebung zu machen. Nach Angaben aus dem Antrag gibt es dafür vor Ort großes Interesse.

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Vereine und Initiativen unterstützen das Vorhaben

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Wie groß das Interesse in Letmathe ist, ist nach Angaben der Antragsteller bei einem Treffen mit mehreren Vereinen und Initiativen deutlich geworden. Daran beteiligt waren der Heimatverein Letmathe, der Sauerländische Gebirgsverein, der Förderverein Haus Letmathe und die Kleine Letmather Runde. In den Gesprächen wurde demnach deutlich, dass sich viele Menschen in Letmathe eine neue Zukunft für den Humpfertturm wünschen. Der Turm gilt für viele Bürgerinnen und Bürger als Teil der Geschichte des Stadtteils und als Ort mit besonderer Bedeutung. Gleichzeitig machen die Fraktionen deutlich, dass ein möglicher Neustart nur dann gelingen kann, wenn die nächsten Schritte solide vorbereitet werden.

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Grundstück, Wege und Förderung sind noch offen

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Bevor ein Wiederaufbau oder eine neue Nutzung möglich wird, müssen laut Antrag zunächst wichtige Fragen geklärt werden. Dazu zählt vor allem, wie der Standort dauerhaft gesichert werden kann. Die Verwaltung soll Gespräche mit dem Grundstückseigentümer aufnehmen und dabei verschiedene Möglichkeiten prüfen, etwa eine langfristige Nutzungsvereinbarung, einen Kauf oder ein Erbbaurecht. Außerdem sollen die rechtlichen und baulichen Rahmenbedingungen zusammengestellt werden. Dazu gehören unter anderem die Zuwegung, mögliche Genehmigungen und die Einbindung weiterer betroffener Behörden.

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Spenden und Bürgerengagement spielen wichtige Rolle

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Neben Grundstück und Erschließung geht es in dem Antrag auch um Fördergelder. Die Verwaltung soll mögliche Programme prüfen und mit Förderstellen abstimmen, damit eine passende Förderstrategie entwickelt werden kann. Auch Fördermöglichkeiten für Forst- und Zugangswege sollen untersucht werden, weil diese bei Rückbau, Neubau oder Baustellenverkehr wichtig werden könnten. Darüber hinaus wollen CDU, SPD und Grüne auch Möglichkeiten für eine finanzielle Beteiligung der Bürgerschaft prüfen lassen. Genannt werden dabei unter anderem Spenden, Patenschaften oder Fördervereinsstrukturen. Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage in Iserlohn soll das Projekt so auf eine möglichst breite Grundlage gestellt werden.

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Ziel: Humpfertturm wieder als Ausflugsziel

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Nach dem Willen der Antragsteller soll der Humpfertturm in Letmathe nicht nur als Bauwerk betrachtet werden. Vielmehr geht es um ein Wahrzeichen, das den Stadtteil prägt und für viele Menschen eng mit Heimat und Erinnerung verbunden ist. Genau daran knüpft der neue Antrag an. Zunächst geht es aber nicht um einen sofortigen Bau, sondern um die Prüfung der Voraussetzungen. Erst wenn Fragen zu Grundstück, Wegen, Genehmigungen, Kosten und Förderung beantwortet sind, kann aus dem Vorhaben ein konkretes Projekt werden.

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