
Schalksmühle setzt auf modernen Hochwasserschutz
Die Flutkatastrophe von 2021 hat auch in Schalksmühle und dem gesamten Märkischen Kreis die Bedeutung des Hochwasserschutzes deutlich gemacht. Seitdem wurden zahlreiche Initiativen gestartet, um die Risiken durch Überschwemmungen besser zu kontrollieren und die Bevölkerung zu schützen. Besonders im Fokus steht dabei die Entwicklung eines umfassenden Klimafolgen-Konzepts, das vom Kreis erarbeitet wurde und als Grundlage für zukünftige Maßnahmen dient.
Innovative Technik für Schalksmühle und den Märkischen Kreis
Ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Sicherheit ist die geplante Installation von Sensoren in den Städten und Gemeinden des Märkischen Kreises. Diese Sensoren sollen künftig in Echtzeit Niederschläge und Pegelstände erfassen und so eine schnelle Reaktion auf mögliche Hochwasserlagen ermöglichen. Für Schalksmühle stehen heute entscheidende Weichenstellungen an: Der Gemeinderat berät über die Teilnahme am kreisweiten Netzwerk, das die technische Infrastruktur bereitstellt und die Daten zentral auswertet.
Kosten und Nutzen für Schalksmühle
Die Investition in den Hochwasserschutz ist für Schalksmühle mit einmaligen Kosten von etwas mehr als 62.000 Euro für Soft- und Hardware verbunden. Hinzu kommen jährlich knapp 5.000 Euro für den laufenden Betrieb der Systeme. Trotz dieser Ausgaben sehen viele Verantwortliche die Vorteile klar auf der Hand: Mit Hilfe von Online-Tools können Bürgerinnen und Bürger ihr individuelles Überschwemmungsrisiko besser einschätzen und sich gezielt schützen. Die Gemeinde setzt damit ein Zeichen für mehr Sicherheit und Vorsorge im Märkischen Kreis.