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Heizen im MK: Wärmepumpe spart bis zu 945 Euro
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Heizen im MK: Wärmepumpe spart bis zu 945 Euro

Auch für Hausbesitzer im Märkischen Kreis wird Heizen mit Wärmepumpe zunehmend zur günstigeren Alternative. Laut dem ersten Heizspiegel für NRW zahlen Haushalte mit Heizöl im Schnitt 945 Euro mehr pro Jahr als vergleichbare Haushalte mit Wärmepumpe.


Veröffentlicht: Donnerstag, 30.04.2026 05:27

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Erster Heizspiegel für NRW: Zahlen auch für den Märkischen Kreis relevant

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Heizen mit Öl oder Gas wird für Haushalte in Nordrhein-Westfalen zunehmend teurer. Das zeigt der erstmals veröffentlichte Heizspiegel für NRW, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online und das Öko-Zentrum NRW am Dienstag (29.04.) vorgestellt haben. Demnach zahlten Haushalte, die 2024 noch mit Heizöl geheizt haben, im Schnitt 945 Euro mehr pro Jahr als vergleichbare Haushalte mit Wärmepumpe. Bei Gasheizungen lag der Unterschied bei 505 Euro. Die Vergleichswerte gelten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus in NRW mit 130 Quadratmetern Wohnfläche.


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Heizkosten im Vergleich: Öl, Gas und Wärmepumpe in NRW

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Am teuersten ist laut Heizspiegel das Heizen mit Öl: 2.130 Euro fallen im Schnitt pro Jahr an. Es folgen Fernwärme mit 1.975 Euro und Gas mit 1.690 Euro. Deutlich günstiger sind erneuerbare Heizsysteme: Für Wärmepumpen werden im Schnitt 1.185 Euro pro Jahr fällig, für Holzpellets 1.130 Euro. Auch beim Energieverbrauch gibt es erhebliche Unterschiede. Während eine Ölheizung im Schnitt 22.000 Kilowattstunden pro Jahr benötigt, kommt eine Wärmepumpe mit 4.700 Kilowattstunden Strom aus.


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Steigende Preise durch Krisen und CO₂-Abgabe

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Die Kostenunterschiede zwischen fossilen und erneuerbaren Heizsystemen dürften sich laut Heizspiegel weiter vergrößern. Neben dem steigenden CO₂-Preis und Netzentgelten treiben auch geopolitische Entwicklungen die Kosten für Öl und Gas in die Höhe. Die angespannte Lage rund um die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Transportrouten für Öl und Flüssiggas, erhöht bereits heute die Preisrisiken. Für Hauseigentümer bedeutet das: Wer weiterhin fossil heizt, bleibt abhängig von globalen Krisen und steigenden Preisen.


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Aktionstage und Beratung zum Heizungstausch in NRW

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Um Hauseigentümer beim Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme zu unterstützen, finden 2026 insgesamt 16 Aktionstage in ganz NRW statt. Organisiert werden sie vom Öko-Zentrum NRW im Rahmen der Initiative „Heizkeller der Zukunft". Auftakt ist am 9. Mai in Köln, danach folgen Termine in 15 weiteren Städten. Bereits am 5. Mai gibt es einen digitalen Infoabend. Bei den Aktionstagen können sich Hauseigentümer zum Heizungstausch informieren und Kontakte zum lokalen Handwerk knüpfen. Alle Termine sind unter www.heizkellerderzukunft.nrw abrufbar. Die Heizspiegel-Broschüre ist dort ebenfalls kostenlos erhältlich.

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