
Einsparungen im Märkischen Kreis bis 2029
Der Kreistag entscheidet heute, am 19. März, über den Haushalt des Märkischen Kreises. Nach Angaben der Kreisverwaltung hat der Kreisausschuss deutliche Einsparpotenziale bis ins Jahr 2029 aufgezeigt. Ziel ist es, die finanzielle Belastung für die Städte und Gemeinden im Kreisgebiet zu verringern. Dadurch soll die von den Kommunen zu zahlende Kreisumlage weniger stark steigen als zunächst befürchtet. Die Entscheidung gilt deshalb als wichtig für die weiteren Finanzplanungen im gesamten Märkischen Kreis.
Kürzungen bei Personal, Kliniken und MVG
Laut Kreisverwaltung plant Landrat Ralf Schwarzkopf Ausgabenkürzungen in mehreren Bereichen. Genannt werden das Personal, die Kreiskliniken und die Märkische Verkehrsgesellschaft. Vor allem beim Nahverkehr sollen in den kommenden Jahren Millionen eingespart werden. Nach den vorliegenden Informationen könnte das auch bedeuten, dass Busverbindungen wegfallen.
Kreisumlage soll langsamer steigen
Mit den geplanten Einsparungen will der Kreis erreichen, dass die Kreisumlage für die Kommunen nicht so stark steigt wie bisher befürchtet. Diese Umlage müssen Städte und Gemeinden an den Kreis zahlen. Sie ist für viele Kommunen ein wichtiger Kostenfaktor im Haushalt. Eine geringere Steigerung könnte den finanziellen Spielraum vor Ort etwas verbessern. Die endgültige Entscheidung darüber fällt heute im Kreistag.
Folgen für Kommunen und Nahverkehr im MK
Für die Städte und Gemeinden im Märkischen Kreis steht bei der Entscheidung die Frage im Raum, wie stark sie in den kommenden Jahren belastet werden. Gleichzeitig könnte es für Fahrgäste im Nahverkehr spürbare Folgen geben, falls Busverbindungen tatsächlich wegfallen. Das Thema betrifft damit nicht nur die Kreisfinanzen, sondern auch den Alltag vieler Menschen im Märkischen Kreis. Die heutigen Beratungen im Kreistag sind deshalb sowohl für die Kommunen als auch für Pendler und Familien von Bedeutung. Weitere Details sollen mit der endgültigen Haushaltsentscheidung feststehen.