Anzeige
Halver: Neue Betrugsmasche zielt auf Vereinsvorstände ab
© Radio MK / Patrick Rickert
Eine neue Betrugsmasche mit QR-Codes greift auch im Märkischen Kreis um sich. Die Polizei hat bereits mehrere Anzeigen aufgenommen.
Teilen:

Halver: Neue Betrugsmasche zielt auf Vereinsvorstände ab

Die Polizei warnt vor einer neuen Variante des Messenger-Betrugs. Kriminelle geben sich gezielt als Vorstandsmitglieder von Vereinen aus, um Geld zu erbeuten.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.04.2026 14:56

Anzeige

Betrüger kontaktieren Vereinsvorstände

Anzeige

In Halver ist ein Vorstandsmitglied eines Vereins Opfer einer neuen Betrugsmasche geworden. Laut Polizei erhielt der Mann eine SMS, in der sich der Absender als Vorstandskollege ausgab, der angeblich seine Handynummer wechseln musste. Unter diesem Vorwand bat der Betrüger um eine dringende Banküberweisung. Der Vereinsvorstand kam der Bitte zunächst nach und überwies das Geld. Erst später fiel der Schwindel auf und der Vorfall wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

Anzeige

Polizei rät zur genauen Überprüfung des Absenders

Anzeige

Solltet ihr eine solche Nachricht erhalten, ruft den vermeintlichen Absender zur Sicherheit unter der alten, euch bekannten Nummer an. Wer bereits auf die Masche hereingefallen ist, sollte umgehend seine Bank kontaktieren, um die Überweisung möglicherweise noch zu stoppen. Außerdem rät die Polizei dringend dazu, sofort Anzeige zu erstatten und alle Chatverläufe als Beweismittel zu sichern.

Anzeige

Betrüger suchen sich neue Opfer

Anzeige

Bislang war dieses Vorgehen vor allem als „Hallo-Mama-Masche“ bekannt, bei der sich Täter als Familienangehörige ausgeben. Nun nutzen die Kriminellen offenbar gezielt öffentlich zugängliche Informationen von Vereins- oder Firmen-Webseiten, um ihre Opfer noch präziser zu täuschen. Die Polizei weist darauf hin, dass Kriminelle das Internet systematisch nach Strukturen und Kontaktdaten durchsuchen, um Vertrauensverhältnisse im Ehrenamt auszunutzen. Für die Vereine bei euch vor Ort bedeutet das ein erhöhtes Risiko, wenn persönliche Daten frei im Netz stehen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige