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Grundsteuererklärung im MK läuft schleppend
© Bruno/Germany Pixabay
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Grundsteuererklärung im MK läuft schleppend

Jeder Hausbesitzer muss sie abgeben - die Grundsteuer-Erklärung. Denn diese Steuer, die auch die Mieter mittragen, wird demnächst neu berechnet - so will es das Bundesverfassungsgericht.

Veröffentlicht: Donnerstag, 10.11.2022 04:53

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Verzögerung bei Registrierung

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Doch die Grundsteuer-Erklärungen laufen bei den Finanzämtern nur zögerlich ein - das ist auch bei uns im Märkischen Kreis nicht anders. Nach Zahlen der Oberfinanzdirektion Münster hat erst jeder Dritte die Erklärung bislang abgegeben. Bei den drei Finanzämtern im Kreis - also in Iserlohn, Altena und Lüdenscheid - sind insgesamt rund 164.000 Erklärungen abzugeben. Bislang sind aber erst rund 58.000 eingetroffen. Die Abgabefrist für die Grundsteuer-Erklärung ist dabei schon einmal bis Ende Januar verlängert worden. Die Erklärung ist erfahrungsgemäß und bürokratisch - eine Registrierung für die elektronische Steuererklärung Mein ELSTER ist obligatorisch. Sie muss beantragt werden und kommt dann per Post, was bis zu zehn Werktage dauern kann.

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Die genauen Zahlen

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Die Zahlen (Stand 7.11.22):

Finanzamt Altena: 11.600 eingegangene Erklärungen von 35.500 wirtschaftlichen Einheiten

Finanzamt Iserlohn: 27.399 eingegangene Erklärungen von 75.500 wirtschaftlichen Einheiten

Finanzamt Lüdenscheid: 19.200 eingegangene Erklärungen von 52.500 wirtschaftlichen Einheiten

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Hilfe bei der Erklärung

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Die digitale Info-Plattform der Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen bietet umfassende Unterstützungsangebote für die Erstellung der Grundsteuererklärung. Hier finden Eigentümerinnen und Eigentümer Erklär-Videos zum Grundsteuerportal, Klick-für-Klick-Anleitungen zu ELSTER, Check-Listen für die Zusammenstellung der Daten für die Feststellungserklärung und ein FAQ mit Antworten auf die häufigsten Fragen.   

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