
Vorschlag für mehr Sicherheit in Iserlohn
In Iserlohn beschäftigt sich der Verkehrsausschuss heute (15.09.) mit einem neuen Vorschlag der Grünen für mehr Sicherheit auf E-Scootern. Die Partei fordert ein spezielles Fahrsicherheitstraining für Jugendliche ab 14 Jahren. Nach den Vorstellungen soll die Stadtverwaltung prüfen, ob dafür auf dem Verkehrsübungsplatz oder auf Schulhöfen ein Parcours aufgebaut werden kann. Dort könnten junge Fahrer typische Situationen mit dem E-Scooter praktisch üben. Ziel ist es, den sicheren Umgang mit den Fahrzeugen früh zu stärken.
Training für Jugendliche ab 14 Jahren
Nach dem Vorschlag sollen Jugendliche in Iserlohn bei dem Training unter anderem richtiges Bremsen, das Halten des Gleichgewichts und das Ausweichen vor Hindernissen üben. Geplant ist ein kombiniertes Angebot aus Theorie und Praxis. Hintergrund ist nach Darstellung der Grünen, dass viele junge Fahrer die besonderen Fahreigenschaften von E-Scootern unterschätzen. Gerade mit Blick auf das gesetzliche Mindestalter von 14 Jahren soll das Training möglichst früh ansetzen. Unterstützt werden könnte das Angebot nach den Vorstellungen von Polizei und örtlicher Verkehrswacht.
Polizei im Märkischen Kreis schon an Schulen aktiv
Die Polizei im Märkischen Kreis ist beim Thema E-Scooter bereits seit Ende der Sommerferien in den Schulen unterwegs. Beamtinnen und Beamte besuchen im Rahmen des „Projekt E“ alle achten Klassen an weiterführenden Schulen im Märkischen Kreis. Hintergrund ist ein starker Anstieg der E-Scooter-Unfälle. Die Polizei spricht von einem enormen Anstieg der Unfälle, häufig sind demnach Jugendliche betroffen. Das neue Schulprojekt setzt deshalb auf frühe Aufklärung über Gefahren und Regeln im Straßenverkehr.