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Großer Waldbrand bei Iserlohn-Letmathe
© Feuerwehr Iserlohn
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Großer Waldbrand bei Iserlohn-Letmathe

Ein großer Waldbrand bei Iserlohn-Letmathe hat ab gestern Nachmittag (14.07.) einen stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Wegen starker Rauchentwicklung, Trockenheit und schwieriger Hanglage waren rund 300 Einsatzkräfte gefordert.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.2026 05:16

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Waldbrand zwischen Letmathe und Veserde

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Zwischen Iserlohn-Letmathe und Veserde hat es den ersten großen Waldbrand des Sommers im Märkischen Kreis gegeben. Nach Angaben der Feuerwehr brannte eine Fläche von rund 10.000 Quadratmetern in einem Waldstück nahe des Honselwegs. Der Brand war am Dienstagnachmittag (14.07.) ausgebrochen. Ein Zeuge hatte die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten verhindern, dass sich die Flammen in dem trockenen Gebiet weiter ausbreiten.

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Schwierige Löscharbeiten am Hang

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Die Löscharbeiten wurden durch starken Wind und die steile Hanglage deutlich erschwert. Außerdem brannte es direkt unter einer Baustelle für Hochspannungsleitungen. Dort mussten sich Arbeiter rechtzeitig in Sicherheit bringen. Straßen rund um den Einsatzort wurden zeitweise komplett gesperrt, darunter der Honselweg, der Deierter Weg und die Hohenlimburger Straße im Bereich Veserde. Mit einem Großaufgebot versuchte die Feuerwehr, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

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Rauchwarnung und Hilfe aus der Region

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Wegen der starken Rauchentwicklung wurde auch die NINA-Warnapp ausgelöst. Die Behörden riefen Menschen in Iserlohn-Letmathe und im benachbarten Nachrodt-Wiblingwerde dazu auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungen möglichst auszuschalten. Neben allen Iserlohner Löschgruppen kam auch Unterstützung der Feuerwehren aus Nachrodt-Wiblingwerde, Hemer, Menden, Balve, Neuenrade und Lüdenscheid. Auch das Deutsche Rote Kreuz half bei der Verpflegung. Dazu kamen Anwohner, die die Einsatzkräfte spontan mit Getränken versorgten.

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Brandwache läuft weiter

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Am Ende konnte das Feuer mit viel Wasser, Pendelverkehr und ferngesteuerten Raupenfahrzeugen gestoppt werden. Die Brandwache läuft aber weiter. Zur Ursache des Feuers gibt es bislang noch keine Angaben. Nach aktuellem Stand wurden keine Verletzten gemeldet. Die Feuerwehr beobachtet die Lage weiter, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen.

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