
Er soll im vergangenen Mai die Bewohner von Hemer-Westig in Angst und Schrecken versetzt haben. Ihm wird vorgeworfen, gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz verstoßen zu haben. Vor Gericht sagte er aus, den Sprengstoff nicht hergestellt zu haben, um damit Schaden anzurichten. Es ging ihm angeblich nur um das Experiementieren bei der Herstellung des Sprengstoffs. Einzelheiten dazu will er im weiteren Verlauf des Prozesses mitteilen. Im Mai vergangenen Jahres hatten mehrere Explosionen in einem Garten in Hemer-Westig die Anwohner schockiert. Die Feuerwehr löste Großalarm aus. In einer Gartenhütte wurde Sprengstoff gefunden - der musste kontrolliert in einem Wald gesprengt werden. Auch in der Wohnung des Angeklagten wurde jede Menge Sprengstoff gehortet. Bei einer Verurteilung droht dem Mann eine Haftstrafe von bis zu 5 Jahren.