
Geschwindigkeitskontrollen im Märkischen Kreis
Die Polizei im Märkischen Kreis hat am Wochenende und am Montagmorgen (20.04.) umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. In Menden fiel dabei ein besonders schneller Autofahrer in einer 30er-Zone auf, außerdem war an der Spessartstraße rund jeder Fünfte zu schnell unterwegs.
Veröffentlicht: Montag, 20.04.2026 12:51
Viele Kontrollen im Märkischen Kreis
Die Polizei im Märkischen Kreis hat am Wochenende an sieben Messstellen die Geschwindigkeit kontrolliert. Nach Polizeiangaben wurden dabei rund 2.400 Fahrzeuge überprüft. Die Aktion war Teil der laufenden Verkehrsüberwachung im Kreisgebiet. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit weiterhin zu den wichtigsten Unfallursachen zählt. Mit den Kontrollen soll das Risiko auf den Straßen gesenkt werden.
72 km/h in der 30er-Zone in Menden
In Menden wurde am Wochenende ein Autofahrer mit 72 km/h in einer 30er-Zone gemessen. Nach Angaben der Polizei droht dem Fahrer nun ein Fahrverbot. Solche Verstöße gelten als besonders schwer, weil Tempo-30-Bereiche häufig in sensiblen Bereichen liegen, etwa in Wohngebieten oder nahe Schulen und Kitas. Die Polizei nennt den Fall als Beispiel dafür, wie deutlich einzelne Fahrer das Tempolimit überschreiten.
Kontrolle an der Spessartstraße am Montagmorgen
Auch am heutigen Montagmorgen (20.04.) wurden die Kontrollen fortgesetzt. Gemessen wurde diesmal in Menden an der Spessartstraße zwischen 7.45 Uhr und 12.30 Uhr. In dieser Zeit erfasste die Polizei 503 Fahrzeuge. Davon waren 100 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Damit lag der Anteil der Tempoverstöße bei rund 20 Prozent.
Verwarnung, Anzeige und klare Warnung der Polizei
Von den 100 zu schnellen Fahrzeugen müssen nach Polizeiangaben 82 Fahrer mit einem Verwarngeld rechnen. Gegen 18 Verkehrsteilnehmer wird eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige gefertigt. Der schnellste gemessene Fahrer war mit 60 km/h unterwegs, obwohl dort nur 30 km/h erlaubt sind. Die Polizei macht mit den Zahlen noch einmal deutlich, dass Tempokontrollen aus ihrer Sicht weiter nötig sind. Aus Sicht der Beamten bleibt überhöhte Geschwindigkeit ein zentrales Problem für die Verkehrssicherheit im Märkischen Kreis.