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Geld für kaputte Straßen und Radwege im MK
© Gregor Kaiser MdL NRW
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Geld für kaputte Straßen und Radwege im MK

Für die Sanierung von Straßen, Brücken und Radwegen stellt das Land NRW in diesem Jahr Rekordmittel bereit. Auch im Märkischen Kreis sollen davon mehrere Projekte in Lüdenscheid, Plettenberg, Meinerzhagen und Altena profitieren.

Veröffentlicht: Freitag, 22.05.2026 05:25

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Rekordmittel für Straßen und Radwege in NRW

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Das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund stellen in diesem Jahr nach Angaben des Grünen-Landtagsabgeordneten Gregor Kaiser rund 500 Millionen Euro für die Infrastruktur bereit. Das Geld ist für die Sanierung von Straßen, Brücken und Radwegen in NRW vorgesehen. Ein Teil davon fließt auch in den Märkischen Kreis. Der Schwerpunkt liegt laut Kaiser klar auf dem Erhalt bestehender Verkehrswege. Damit folgt die Landesregierung dem Grundsatz „Erhalt vor Neubau“.

„Von den Rekordinvestitionen profitieren auch die Menschen und Unternehmen im Märkischen Kreis“ - Dr. Gregor Kaiser, Landtagsabgeordneter
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Diese Projekte sind im Märkischen Kreis geplant

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Im Programm 2026 sind nach Angaben aus der Pressemitteilung mehrere Maßnahmen im Märkischen Kreis vorgesehen. Genannt werden die Tunnelsanierung am Rathaustunnel in Lüdenscheid, eine Fahrbahnsanierung in Lüdenscheid-Brüninghausen und Arbeiten an der Ebbetalstraße in Plettenberg-Himmelmert. Dazu kommen Projekte aus dem Sonderprogramm für Südwestfalen. Auf der Liste stehen unter anderem die Fahrbahnsanierung zwischen Lüdenscheid-Oberrahmede und Altena-Grünewiese sowie die Erneuerung der Fahrbahn zwischen Meinerzhagen-Willertshagen und Hösinghausen. Auch in Plettenberg-Holthausen, Plettenberg am Wall und in Lüdenscheid-Bellmerei sind Sanierungen vorgesehen.

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Radwege im Fokus

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Besonders hervorgehoben werden in der Mitteilung auch Maßnahmen für den Radverkehr. So soll der Radweg an der L 539 zwischen Meinerzhagen-Willertshagen und Hösinghausen auf einer Länge von gut fünf Kilometern eine neue Decke bekommen. Ebenfalls genannt wird die Sanierung von Fahrbahn und Radweg an der L 655 in Lüdenscheid-Bellmerei auf knapp zwei Kilometern. Damit soll nicht nur der Zustand der Straßen verbessert werden. Auch das Radwegenetz im Märkischen Kreis soll weiter gestärkt werden.

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„Erhalt statt Neubau“ im Märkischen Kreis

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Nach Angaben von Gregor Kaiser setzt die Landesregierung auch in diesem Jahr bewusst auf die Modernisierung bestehender Straßen und Brücken. Schäden sollen früher behoben werden, damit größere Probleme möglichst vermieden werden. Das soll nach Darstellung aus der Mitteilung die Sicherheit auf den Straßen erhöhen und die Infrastruktur langfristig sichern. Gerade im Märkischen Kreis mit seinen vielen Pendlerstrecken und Verbindungen zwischen den Städten spielt das eine wichtige Rolle. Auch für Unternehmen und das Handwerk seien funktionierende Verkehrswege ein wichtiger Standortfaktor.

„Als schwarz-grüne Koalition investieren wir Rekordmittel in den Erhalt und die Modernisierung von Straßen, Brücken und Radwegen“ - Dr. Gregor Kaiser, Landtagsabgeordneter
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Was bislang offen ist

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Wie viel Geld genau in die einzelnen Projekte im Märkischen Kreis fließt, geht aus der vorliegenden Mitteilung nicht hervor. Ebenfalls offen bleibt, wann die einzelnen Maßnahmen genau beginnen oder abgeschlossen werden sollen. Klar ist bislang nur, welche Projekte nach Angaben von Gregor Kaiser im Programm für 2026 berücksichtigt sind.

„Mit dem Programm sorgen wir dafür, dass die Menschen im Märkischen Kreis sicherer und komfortabler auf unseren Straßen unterwegs sind. Gleichzeitig profitieren lokale Unternehmen und das Handwerk, denn funktionierende Verkehrswege sind ein zentraler Standortfaktor. Außerdem bauen wir das Radwegenetz aus, um so diese umweltfreundliche Alternative zum Auto weiter zu stärken“ - Dr. Gregor Kaiser, Landtagsabgeordneter
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