
Durch den Corona-Lockdown steuern immer mehr Gastronomen - auch bei uns im Märkischen Kreis - auf eine drohende Insolvenz zu. Das berichtet die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer. Täglich kommen dazu Anrufe über die Krisenhotline rein, heißt es. Demnach fehlen dringend benötigte finanzielle Hilfen, die zu langsam beantragt und ausgezahlt werden. Noch entscheidender ist aber die Zukunftspersprektive. Wann darf wieder aufgemacht werden? Ohne Planungssicherheit und die Aussicht auf Besserung wird unternehmerisches Handeln in der Corona-Krise immer schwieriger. Deswegen begrüßt die SIHK die Entscheidung der Bundesregierung, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent bis Ende 2022 beizubehalten. Auch der DEHOGA NRW möchte eine Öffnungsperspektive für das Gastgewerbe. Er erwartet vom morgigen Corona-Gipfel verlässliche Aussagen und einen einheitlichen Plan.