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Fünf alte Bäume in Iserlohn werden gefällt
© SIH/Giebels
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Fünf alte Bäume in Iserlohn werden gefällt

Der Stadtbetrieb Iserlohn/Hemer muss aus Sicherheitsgründen an mehreren Orten in der Stadt alte Bäume fällen oder stark einkürzen. Die Arbeiten beginnen Donnerstag (22.10.).

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Über hundertjährige Bäume von Pilz befallen

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Im Park von Haus Letmathe und am Stenner-Gymnasium in Iserlohn verändert sich bald das gewohnte Bild. Fünf markante Bäume, die alle weit über hundert Jahre alt sind, können in ihrer jetzigen Form nicht erhalten werden. Kontrollen des Stadtbetriebs haben gezeigt, dass sie nicht mehr sicher stehen. Ein Baumgutachter aus Bochum hat diese Befunde nun bestätigt. Verschiedene Pilzarten haben das Holz so stark zersetzt, dass teilweise akute Umsturzgefahr besteht. Die Experten haben bei den betroffenen Bäumen verschiedene aggressive Pilzarten festgestellt. Am Stenner-Gymnasium leidet die Blutbuche unter dem Brandkrustenpilz, weshalb die Spitze bereits abgestorben ist. Am Haus Letmathe sorgen unter anderem Hallimasch und Lackporling dafür, dass die Wurzeln faulen und die Stämme von innen hohl werden, wodurch die rettende Stabilität fehlt. Die zwingend notwendigen Arbeiten zur Verkehrssicherung beginnen spätestens am Donnerstag am Haus Letmathe und gehen direkt danach am Stenner-Gymnasium weiter. Mitte der kommenden Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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Schwerer Verlust für Iserlohn und Letmathe

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Für die Natur und das Stadtbild ist der Verlust der riesigen Bäume mit Stämmen von teils über einem Meter Durchmesser ein schwerer Schlag. Der Stadtbetrieb betont jedoch, dass die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in diesem Fall vorgeht. Komplett gefällt werden müssen eine Rotbuche, ein Bergahorn und eine Rosskastanie im Park von Haus Letmathe. Doch nicht jeder kranke Baum muss komplett verschwinden. Eine Blutbuche am Stenner-Gymnasium und eine Gemeine Esche am Haus Letmathe werden auf drei bis vier Meter gekürzt. Diese Reststämme bleiben als sogenannte Habitatbäume an Ort und Stelle stehen. Sie bieten Insekten, Vögeln und anderen Tieren weiterhin einen wichtigen natürlichen Lebensraum in der Stadt.

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